Klarer Sieg der Damen

Die Damen der Itzehoe Eagles haben in der Landesliga ihren vierten Saisonsieg gefeiert. Beim 78:45 ließen sie dem Tabellenletzten TSV Schleswig keine Chance.

Im Hinspiel hatten die Itzehoerinnen knapp mit 43:47 verloren, der einzige Saisonsieg für die Schleistädterinnen. Dementsprechend hatten die Eagles etwas gut zu machen und gingen mit Wut im Bauch in die Partie. Das zeigte sich zunächst vor allem in der Defensive, im Angriff lief es „einigermaßen“, so Coach Michel Krohn. Mit 16:10 endete das erste Viertel, im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild wenig. Ein 15:8 brachte die 31:18-Pausenführung, „das erfüllte noch nicht die Erwartungen“, so Krohn.

In das dritte Viertel starteten die Gastgeberinnen schwach, dann aber steigerten sie sich, gestützt auf starke Verteidigung. Angeführt von Ida Behrens und Nicole Schramm-Bünning gelang ein 18:0-Lauf, mit dem 21:9 in diesem Viertel war die Entscheidung längst gefallen. Vor dem letzten Abschnitt stand es 52:27, und die Eagles legten noch einen 10:0-Lauf nach. Dann wurden sie nachlässig in der Verteidigung, die Schleswigerinnen trafen binnen zwei Minuten vier Dreier. Doch die Gastgeberinnen fanden wieder in die Spur und bauten den Vorsprung mit einem 26:18 in diesem Viertel noch aus.

Eagles: Nicole Schramm-Bünning (24), Ida Behrens (20), Mirja Kama (9), Luisa Martens (6), Alicia Hauschildt (4), Nicole Michelson (3), Nadine Andresen (3), Lena Miebrodt (3), Andrea Hey (2), Joana Brandes (2), Acelya Özsimsek (2).

 

Damen siegen beim Kieler TB

 

33:77 – das war das Ergebnis im Hinspiel der Damen-Landesliga zwischen den Itzehoe Eagles und dem Kieler TB 3. Wie sehr sich die Itzehoerinnen seither entwickelt haben, zeigte das Rückspiel in Kiel: Die Eagles drehten den Spieß um und gewannen mit 47:39.

Der Start missriet allerdings, mit der Defensive war Coach Michel Krohn noch zufrieden, „aber in der Offensive gelang gar nichts“. So lagen die Gäste nach zehn Minuten mit 6:13 zurück, verbesserten dann aber ihre Trefferquote und verteidigten weiter stark. Ein 12:11 im zweiten Viertel führte zum 18:24-Halbzeitrückstand.

Danach sah Krohn eine weitere Steigerung in der Verteidigung, nur die Würfe wollten weiter nicht in den Korb fallen. Das 9:7 in diesem Abschnitt reichte noch nicht für die Wende, auch die ersten Minuten des Schlussabschnitts blieben punktearm mit nur vier Zählern auf jeder Seite. Dann starteten die Eagles den entscheidenden Lauf: Mit einer Pressverteidigung kamen sie zu vielen Ballgewinnen, die sie vorne in Korbleger ummünzten – vor allem durch Ida Behrens, die in zwei Minuten neun Punkte erzielte. Mit diesem 16:2 in den Schlussminuten sicherten sich die Eagles-Damen den verdienten Sieg.

Eagles: Mirja Rüther (13), Alicia Hauschildt (10), Ida Behrens (9), Luisa Martens (6), Acelya Özsimsek (4), Joana Brandes (2), Sarah Schmidt (2), Lena Miller (1), Andrea Hey, Nadine Andresen.

 

 

Damen bezwingen Oldenburg klar

 

Das bisher sieglose junge Team des Oldenburger SV war in der Damen-Landesliga zu Gast bei den Itzehoe Eagles – ein Erfolg der in Bestbesetzung angetretenen Itzehoerinnen war aus Sicht von Coach Michel Krohn Pflicht. Das setzte sein Team um und gewann klar mit 58:28 (22:6, 11:4, 11:9, 14:9).

Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeberinnen sowohl defensiv als auch offensiv gut, die Überlegenheit drückte sich auch im Ergebnis aus: Erst nach fünf Minuten trafen die Oldenburgerinnen das erste Mal zum 2:16 aus ihrer Sicht, nach dem ersten Viertel war klar, dass die Eagles gewinnen würden. Daran änderten auch vier schnelle Punkte der Gäste zu Beginn des zweiten Viertels nichts, denn mit starker Defense ließen die Itzehoerinnen bis zum 33:10-Halbzeitstand keinen Punkt mehr zu.

Im dritten Viertel habe das Team etwas nachgelassen, aber weiter gut verteidigt, sagte Krohn, der den Jüngeren in der Mannschaft mehr Spielanteile gab. Dabei blieb er auch im letzten Abschnitt, nachdem zuvor Mirja Kama und Nicole Schramm-Bünning mit einem 10:0-Lauf endgültig für klare Verhältnisse gesorgt hatten. Nach ihrem zweiten Saisonsieg rangieren die Eagles-Damen in der Landesliga auf Platz sechs.

Eagles: Nicole Schramm-Bünning (15), Mirja Kama (11), Ida Behrens (10), Alicia Hauschildt (10), Joana Brandes (4), Lena Miller (2), Nadine Andresen (2), Luisa Martens (2), Sarah Schmidt (2), Anne Wendtland, Lena Miebrodt.

 

 

 

 

Damen ärgern den Spitzenreiter

BBC Rendsburg 2 gewinnt in der Landesliga mit 58:38 gegen die Eagles.

Noch in der vorigen Partie in Norderstedt lief vieles schlecht für die Damenmannschaft der Itzehoe Eagles. Die Begegnung beim BBC Rendsburg 2 brachte „1000 Prozent Steigerung“, wie Coach Peter Schmidt erfreut feststellte. Die Itzehoerinnen machten den ungeschlagenen Gastgeberinnen das Leben schwer.

Mit sehr disziplinierter Verteidigung fingen die Eagles an, hatten aber im Angriff wenig Glück. Nach dem 10:2 für Rendsburg brachten sie einige Schnellangriffe ins Ziel, das erste Viertel endete mit 14:8 für den BBC. Im zweiten Abschnitt wurde es noch besser: Die Defensive arbeitete weiter hervorragend, die Fastbreaks liefen. Nach einem 19:15 für die Itzehoerinnen stand es zur Halbzeit 27:27.

Im dritten Viertel erhöhte der Tabellenführer mit einer Presse die Aggressivität in der Verteidigung, die Schiedsrichter ließen viel Härte zu, reichlich Ballverluste der Gäste waren die Folge. Auch die schlechte Freiwurfquote der Eagles trug dazu bei, dass sie die beiden letzten Viertel mit 5:13 und 6:18 verloren. Dennoch war Schmidt zufrieden nach der Partie gegen erfahrene und körperlich überlegene Gegnerinnen: „Sie haben das wirklich anständig über die Bühne gebracht.“ Für ein diszipliniertes und gut organisiertes Spiel gab es vom Coach die passenden Worte – und die lauteten: „Großes Lob!“

Damen ohne Chance in Norderstedt

Damen-Team verliert 22:77 in Norderstedt.

Die meisten Spielerinnen im Damenteam der Itzehoe Eagles absolvieren ihre erste Saison – bei den Gegnerinnen stand viel Erfahrung auf dem Feld. So war das Ergebnis beim SC Norderstedt in der Damen-Landesliga kein Wunder: Die Eagles unterlagen mit 22:77.

Bis zur 5. Minute konnten die Gäste das Spiel noch offen gestalten und lagen nur 7:10 zurück. Danach aber waren sie defensiv nicht auf der Höhe und ließen ohne große Gegenwehr viele Körbe des Gegners zu. Nach einem 23:0-Lauf stand es 33:7. Die Itzehoerinnen stellten auf Zonenverteidigung um, das funktionierte besser, aber im Angriff hatten sie allein mit Mirja Kama und Nicole Schramm-Bünning zu wenige Optionen. Halbzeitstand: 43:13.

Das dritte Viertel war das beste der weiblichen Eagles. Sie verteidigten gut, zeigten im Angriff mutigere und klarere Aktionen, allein bei der Wurfausbeute hatten die Damen viel Pech. Das Viertel ging mit 12:7 an die Gastgeberinnen. Im Schlussabschnitt allerdings kam der Einbruch, die Kondition erlahmte ebenso wie der Wille, Widerstand zu leisten, sodass Norderstedt noch ein 22:2 nachlegen konnte.

Betreuer Peter Schmidt verteilte die Spielzeit und setzte auch die jungen Spielerinnen ein. Es gebe noch viel zu lernen, stellte er fest – und meinte damit auch die Einstellung und den Kampfgeist.