Die Spiele am Wochenende

Fünf Teams der Itzehoe Eagles sind am ersten Oktoberwochenende im Einsatz.

 

Sonnabend, 14 Uhr, spielt die U16 in der Landesliga gegen den TSV Schleswig, Spielort ist die Gutenberghalle. Dort trifft anschließend um 16 Uhr die dritte Herrenmannschaft gegen den TuS Nortorf an.

Zeitgleich ist auch die zweite Herrenmannschaft gefordert: Sie bestreitet bei der BG Ostholstein ihr erstes Saisonspiel, nachdem die für das vergangene Wochenende geplante Oberliga-Partie gegen den TSV Husum von den Nordfriesen abgesagt wurde.

Um 18 Uhr am Sonnabend läuft die erste Herrenmannschaft in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bei den MTV Herzögen Wolfenbüttel auf.

Am Montag (Feiertag) um 12 Uhr ist noch die erste Mannschaft in der Altersklasse U14 im Einsatz: Sie spielt in der Oberliga beim TSV Kronshagen.

Saisonstart: Der ganze Verein legt los

Nicht nur die erste Herren startet an diesem Wochenende in ihre neue Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB, diverse Teams erleben ihren Saisonauftakt. Eine Übersicht.

Sonnabend um 11 Uhr spielt die U18 in der Oberliga beim BBC Rendsburg.

Das erste Heimspiel der Saison bestreitet um 12 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld die U12 gegen den TSV Reinbek.

Auswärts muss die U16 ran: In der Landesliga ist Sonnabend um 14.15 Uhr Sprungball beim Kieler TB.

Um 19.30 Uhr geht es für die erste Herren in der ProB gegen die VfL AstroStars Bochum.

 

Sonntag stehen zwei Spiele am Lehmwohld an:

Die zweite Mannschaft in der Altersklasse U14 trifft um 12 Uhr auf TS Einfeld.

Die zweite Herrenmannschaft erwartet um 17 Uhr den TSV Husum.

Zur gleichen Zeit läuft auch die dritte Herrenmannschaft auf, und zwar auswärts beim TSV Kronshagen.

 

Ein Update: Das Spiel der U18 in Rendsburg ist ausgefallen, auch die zweite Herren spielt am Sonntag nicht gegen Husum. Aber das erste Saisonspiel der Eagles ist gewonnen: Die U12 siegte mit 69:60 gegen Reinbek. Glückwunsch!

Neue Attraktion wird Eagles-Partner

Die ersten Eagles-Fans haben bereits von der Kooperation mit einem neuen Partner profitiert – dabei eröffnet „Black Island“ erst am 1. November. Doch Freikarten für das neue Schwarzlicht-Minigolf in Itzehoe-Edendorf sind bei Eagles-Heimspielen schon verlost worden, und auf der LED-Bande ist das markante Logo ein Hingucker. Mancher Gästespieler bekommt vielleicht einen Schrecken, wenn er den Totenkopf sieht, aber die neue Attraktion setzt nun einmal auf das Motto Piraten. 18 Turnierbahnen warten in dem Gebäude in der Emmy-Noether-Straße, und eines wird der Spielspaß auf jeden Fall: bunt. Dafür sorgen Graffiti-Kunstwerke an den Wänden und viele Accessoires, die im Schwarzlicht in grellen Farben erscheinen. So etwas fehle in Itzehoe, sagt Inhaber Christian Schramm-Bünning, der zudem auf eine gelungene Kombination mit dem IZ4 Kids Piratenland im selben Gebäude setzt, das seine Frau Nicole betreibt.

Weil auf den vollen Rängen bei den Eagles-Spielen die perfekte Zielgruppe für „Black Island“ sitzt, war für ihn, der selbst einmal für die Eagles auflief, die Kooperation mit dem Basketball-Zweitligisten keine Frage. „Dort können wir uns hervorragend präsentieren“, sagt Schramm-Bünning. „Und mit den regelmäßigen Verlosungen von Freikarten für Black Island werden die Basketball-Events noch interessanter als bisher schon.“

Guter Auftritt vor den Nationaltrainern

Wenn das Team Nord auflief, stand er unter den Augen der Nationaltrainer in der ersten Fünf: Semjon Weilguny aus dem Nachwuchs der Itzehoe Eagles hat fünf ereignisreiche Tage beim Bundesjugendlager in Heidelberg hinter sich. Das Besondere: Es war das Nord-Team des Geburtsjahrgangs 2001. Semjon ist ein Jahr jünger und wurde dennoch dafür berufen. Zu einer direkten Nominierung für den Nationalkader reichte es nicht, aber als einer von zwei Spielern aus dem Team Nord fährt der 13-Jährige im Februar zum Regionalcamp in Kienbaum: „Da kann ich mich nochmal beweisen.“

Seine Mannschaft hatte in der Gruppenphase wenig zu melden und verlor die drei Spiele. Am Ende landete der Norden auf dem letzten Platz, auch wenn sich das Team im Laufe des Turniers gesteigert habe. Er selbst habe gut mitgehalten, gut verteidigt und den Ball nach vorn gebracht, sagt Semjon. „Ich habe gemerkt, dass ich mich verbessert habe.“

So blieb er im Fokus der Nationaltrainer, und das wundert Eagles-Headcoach Pat Elzie wenig. Der erfahrene Trainer ist sehr angetan von Semjons Technik und Spielübersicht und adelt seinen Nachwuchsspieler: „Semjon ist eines der besten jungen Talente, die ich in meiner Karriere gesehen habe.“ Nach Silvester geht es für den 13-Jährigen mit einem Turnier mit der Landesauswahl weiter, dann beginnt das Training mit dem Team Nord des Jahrgangs 2002 – dieses Mal also Semjons eigentlicher Jahrgang. Noch einmal Pat Elzie: „Der Verein kann sehr stolz auf ihn sein.“

Basketball im Camp Prinovis

Kinder wuseln durch die ehemalige Werkshalle. Überall Spielzeug, kleine Fahrzeuge und – Lachen. „Echt schön“, sagt eine Betreuerin. Nicht nur die Kleinsten vergessen für eine Weile ihre Sorgen, auch Jugendliche und Erwachsene genießen die Abwechslung in der Notunterkunft für Flüchtlinge. Endlich einmal ausgelassen austoben, das geht jetzt auch beim Basketball. Die Itzehoe Eagles kamen mit Korb und Bällen.

Schon am vergangenen Wochenende hatten die Eagles Flüchtlinge zum Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegen Citybasket Recklinghausen eingeladen und zu Spenden aufgerufen, Teil einer bundesweiten Initiative der 2. Bundesliga und der „Aktion Deutschland Hilft“. Dazu gehörte auch, acht Basketbälle für Groß und Klein zu übergeben, gestiftet von Molten, dem Ballpartner der Liga. Die neu eingerichtete Notunterkunft auf dem Gelände der früheren Prinovis-Druckerei habe sich als Empfängerin geradezu angeboten, sagt Volker Hambrock, Vorsitzender der Itzehoe Eagles. „Wo so viele Menschen auf engem Raum leben müssen, ist es enorm wichtig, eine Beschäftigung anbieten zu können.“ Das bestätigt Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Itzehoe: „Jeder kleine Baustein ist ein großer Gewinn für die Menschen hier.“

Mit Hilfe der Johanniter, die die Einrichtung leiten, wurde der Korb aufgebaut, und kaum war die Halle mit den Spielangeboten geöffnet, ging es auch auf dem Ballspielfeld hinter einem Bundeswehr-Tarnnetz hoch her. Die Eagles-Spieler Curtis Allen und Alexander Witte zogen einige Blicke auf sich, als sie für die Übergabe das „Camp Prinovis“ besuchten. Und ohne Erinnerungsfotos durften sie auch nicht wieder gehen.

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