Englisch-Stunden mit den Eagles

„Ein echt cooler Job!“ Frederik Henningsen hat Spaß an seinem Beruf als Lehrer. Und seine Schüler haben Spaß mit ihm – erst recht dann, wenn Henningsen seine Teamkollegen einbindet. Der 28-Jährige spielt für die Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Jetzt lud er seine Teamkollegen aus den USA ein in den Englisch-Unterricht an der Gemeinschaftsschule Wilster.

Dort ist Henningsen als Vertretungslehrer tätig mit den Fächern Englisch und Sport. Natürlich sollen seine Schüler im Sprachunterricht Englisch reden, doch beim Besuch von Darren Galloway, Stephan Shepherd und Kaimyn Pruitt ging es auch nicht anders. Die Basketballer aus den USA standen den Acht- und Zehntklässlern Rede und Antwort, die Interviews hatte Henningsen vorher mit seinen Schülern vorbereitet. Das Ergebnis waren lebhafte Englisch-Stunden mit den sehr offenen Amerikanern. „Es war sehr witzig“, sagte Henningsen. „Wichtig war mir, dass die Schüler ihre Sprachbarrieren durchbrechen – und das hat geklappt.“

Toller Tag für Kremperheider Grundschüler

Basketball? Da hängt so ein Korb an der Wand. Viel mehr wussten die meisten Jungen und Mädchen der Grundschule Kremperheide bisher nicht über die Sportart. Das hat sich für Dritt- und Viertklässler nachhaltig geändert: Pat Elzie, Headcoach der Itzehoe Eagles aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB, war im Rahmen des Nachwuchsprogramms „Assist“ mit den amerikanischen Spielern Kaimyn Pruitt, Darren Galloway und Stephan Shepherd für ein Probetraining zu Gast.

Aufgeregt kamen mehr als 50 Kinder in die Halle, ausgestattet mit Zetteln und Stiften für Autogramme. Elzie und die Spieler aus dem Zweitliga-Team übten mit ihnen Techniken wie Dribbling und Würfe. Ganz wichtig dabei: Der Sternschritt für die richtige Bewegung auf der Stelle, „für viele Kinder eine tolle Herausforderung“, so Lehrerin Sabine Petermann. Während die einen begeistert über die Autogramme der Profis waren, gefiel anderen am besten, dass sie nach dem Üben ihr Können in einem ersten Spiel zeigen konnten. „Es war erstaunlich zu sehen, wie schnell die Schüler die Regeln des Basketballs lernten und umsetzten“, sagte Sabine Petermann. Im Schlusskreis wurden die Spieler und ihr Coach lautstark verabschiedet, doch es gibt ein Wiedersehen – schließlich wurden unter den Schülern auch Freikarten für Eagles-Heimspiele verlost. Sabine Petermann: „Ein unvergesslicher Tag für die Schüler.“

Die Eagles trauern um Hendrik

Nach einer Knochenmark-Spende gab es Hoffnung, doch sie war leider vergebens: Eagles-Fan Hendrik Lindinger ist im Alter von 23 Jahren gestorben. Seit Jahren feuerte Hendrik die Eagles an und war mit seiner Begeisterung für den Sport und das Team eine feste Größe am Lehmwohld. Im Frühjahr war bei dem jungen Mann aus Breitenburg-Nordoe, der das Down-Syndrom hatte, zum zweiten Mal Leukämie festgestellt worden. Seine Schwester organisierte mit einer Freundin eine Typisierungsaktion an der Auguste-Viktoria-Schule - um einen Teil der Kosten zu decken, veranstalteten die Eagles beim Playoff-Spiel gegen Ehingen im März eine Spendenaktion zugunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS. Es war ein großer Abend für Hendrik: Er lief mit Kapitän Kosta Karamatskos auf und erlebte das Spiel auf der Bank der Eagles.

Die Itzehoe Eagles trauern um Hendrik Lindinger. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihn - wie wir - gern hatten.

 

 

 

Starker Partner für das Catering

Volle Ränge bei jedem Heimspiel, und die vielen Fans der Itzehoe Eagles wollen gut versorgt sein. Ein ums andere Mal drehen die ehrenamtlichen Helfer im Eagles-Cateringteam eine neue Flasche auf oder zapfen den nächsten Becher Bier. Was dafür benötigt wird, kommt künftig vom Getränkefachgroßhandel Hintz, der mit seinem Abholmarkt Bier & Co. in der Ottensstraße 9 in Wellenkamp ansässig ist.

„Wir freuen uns, wenn unsere Zuschauer das Team aus vollem Hals anfeuern“, sagt Teammanager Stefan Flocken. „Dabei werden die Kehlen natürlich trocken – umso schöner ist es, starke Partner aus der Region zu haben, die uns mit allem Notwendigen beliefern.“ Neben der Firma Hintz ist das die Dithmarscher Brauerei aus Marne, die schon seit Jahren mit den Eagles kooperiert.

Mit ihrer Anfrage seien die Eagles beim Getränkehandel Hintz sofort auf offene Ohren gestoßen, sagt Flocken. „Wenn wir uns am größten regelmäßigen Sportevent der Region beteiligen können, tun wir das gern“, erklärt Verkaufsleiter Jörg Behrmann. „Die Eagles sind längst zu einer echten Marke geworden und haben noch Großes vor. Das unterstützen wir einerseits mit unserer Kompetenz gern, andererseits präsentieren wir uns auch gern in diesem Umfeld.“

Autos für die Eagles

Zum Training. Zu den AGs in diversen Schulen. Und überhaupt überall hin: Die Spieler der Itzehoe Eagles aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB müssen mobil sein. „Wir unterhalten mittlerweile einen ganzen Fuhrpark“, sagt Eagles-Manager Stefan Flocken. „Ohne unsere Partner vor Ort ginge das gar nicht.“ Für den jüngsten Neuzugang in der Flotte sorgte die Auto-Zentrale Klaus Koch GmbH: In der Dorfstraße konnten Kaimyn Pruitt und Yngve Jentz in einen neuen Opel Meriva einsteigen.Die Eagles waren durch einen unverschuldeten Unfall in Not geraten, ein ebenfalls von Koch zur Verfügung gestellter Opel erlitt dabei einen Totalschaden. Schon zur Überbrückung gab es ein Auto von Koch, jetzt ist das neue Fahrzeug zur Nutzung übergeben. Und ein weiteres wird noch folgen, dann mit Automatik – denn das Schaltgetriebe sei meist für die amerikanischen Spieler ein Problem, weiß Autohaus-Geschäftsführer Thorsten Koch.

Er sieht seine Unterstützung für die Eagles als „Anerkennung für ein Projekt, das mega-erfolgreich ist für die Stadt Itzehoe“. Von dieser Sorte gebe es leider hier nicht so viele, umso wichtiger ist es Koch, seinen Beitrag für die Basketballer zu leisten: „Wenn man im Bereich Sponsoring etwas machen möchte, sind die Eagles die erste Wahl in Itzehoe.“ Das hört Teammanager Flocken natürlich gern, er bedankte sich bei dem Geschäftsführer: „Es ist toll, wenn die Wirtschaft die Bedeutung der Eagles für Stadt und Region in dieser Weise anerkennt. Das hilft uns enorm dabei, das Projekt immer weiter voranzutreiben.“

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