Gut gespielt - eigentlich

Die Niederlage fiel klar aus – doch die Eagles Basketball Academy verkaufte sich in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga bei den Piraten Hamburg über weite Strecken besser, als es das Ergebnis aussagt. Schließlich setzte es doch eine Packung: 58:102 (18:12, 15:36, 17:18, 8:36).

Coach Timo Völkerink sah einen guten Start seines Teams, das den Favoriten im ersten Viertel mächtig ärgerte, kaum etwas zuließ und verdient führte. Das zweite Viertel gehörte eindeutig den Gastgebern, die bis zum 48:33-Halbzeitstand davonzogen. In der Halbzeitpause fand Völkerink die richtigen Worte, der dritte Abschnitt verlief wieder ausgeglichen, selbst im vierten Viertel sei das Team zu Beginn noch in Reichweite gewesen, sagte er. „Bis dahin haben wir eine super Leistung gezeigt. Völlig unerklärlich, warum wir uns durch dumme Fehler immer wieder selbst aus dem Rhythmus gebracht haben.“ Versuchte Zauberpässe landeten im Aus, ein freier Dunk wurde vergeben – so konnte die Academy keine erfolgreiche Aufholjagd mehr starten. „Das ist natürlich frustrierend, scheinbar haben einige Spieler den Ernst der Lage nicht erkannt“, sagte Völkerink. In den letzten acht Minuten durften sich die Hamburger dann austoben und noch den deutlichen Erfolg herauswerfen.

Nun steht am kommenden Sonntag eine entscheidende Partie an für die Academy: Gegen Paderborn braucht das Schlusslicht einen Sieg, um den letzten Platz noch verlassen zu können. Die Partie beginnt um 13 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld.

Academy: Tim Lang (19, 2 Dreier), Robert Heise (15), Benjamin Herbst (12, 2 Dreier), Scotty Liedtke (5), Fabian Giebel (3, 1 Dreier), Bennet Glimm (2), Ole Friedrichs (2), Dimitry Syskin, Moritz Bahlmann, Ben Paulsen.

 

 

 

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