Lizenz erteilt

Wann die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga starten kann, ist offen. Aber ein wichtiges Papier haben die Itzehoe Eagles in der Tasche: die Lizenz. Zudem steht fest, gegen wen sie in der kommenden Spielzeit antreten werden.

Zwölf Teams werden wie in der Vorsaison die Nordstaffel der ProB bilden, vier von ihnen erhielten die Lizenz ohne Auflagen – und die Eagles gehören dazu. „Wir freuen uns über den erneuten Beleg für die solide Arbeit in unserem Verein“, sagt Vorsitzender Volker Hambrock. Besonderer Dank gebühre seiner bisherigen Stellvertreterin Martina Iversen, die diesen Posten in der jüngsten Mitgliederversammlung an Ralf Hoppe abgegeben hatte: „Martina hat unseren Lizenzantrag wie in den Vorjahren ebenso kompetent wie engagiert betreut“, lobt Hambrock. Die Lizenzerteilung ohne Auflagen sei ganz besonders ihr Verdienst.

Als Nordmeister in der wegen der Corona-Krise abgebrochenen Saison hatten die Eagles den Antrag sowohl für die ProA als auch für die ProB gestellt. Auf die ProA verzichtete der Verein, weil die Bedingung einer Spielstätte mit mindestens 1500 Plätzen nicht zu erfüllen war. In der ProB treffen die Eagles auf viele alte Bekannte, zumal beschlossen wurde, dass niemand absteigen muss. Allerdings gab es auch in der Nordstaffel ein Corona-Opfer: Der Erstliga-Unterbau aus Oldenburg, lange eine feste Größe in der ProB, tritt aus finanziellen Gründen jetzt in der Regionalliga an.

Die Gegner der Eagles in der kommenden Saison sind ART Giants Düsseldorf, BSW Sixers, EN Baskets Schwelm, Iserlohn Kangaroos, Lok Bernau, SC Rist Wedel, TKS 49ers, VfL SparkassenStars Bochum und WWU Baskets Münster. Hinzu kommen als Aufsteiger der Eimsbütteler TV und die RheinStars Köln, die Dresden Titans rücken dafür in die Südstaffel. „Dadurch sinkt der Aufwand bei den Auswärtsfahrten natürlich“, sagt Eagles-Teammanager Stefan Flocken.

Die Kaderplanungen laufen, demnächst werde es dazu Nachrichten geben, so Flocken. Parallel gelte es weiterhin, trotz der problemlosen Lizenzerteilung an der finanziellen Basis zu arbeiten, betont Hambrock. „Wir wollen in der kommenden Saison wieder eine sehr gute Rolle spielen, doch selbstverständlich bleibt die Corona-Krise auch für die Eagles nicht ohne Folgen.“ Die erfolgreiche Crowdfunding-Aktion im Mai sei sehr wertvoll gewesen – nun werde man genau prüfen, ob das vom Bund beschlossene Hilfsprogramm für den professionellen Sport weitere Unterstützung bringen könne.

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