Endspiel um die Playoffs

Endspiel. Ein einzelnes Wort beschreibt das letzte Heimspiel der Itzehoe Eagles in der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Voraussetzungen vor der Partie gegen die Dresden Titans sind einfach: Mit einem Sieg sind die Eagles in den Playoffs. Bei einer Niederlage nicht – und für die Gäste ist die Ausgangslage ebenso. Kein Wunder, dass Eagles-Coach Patrick Elzie sagt: „Wir brauchen alle unsere Fans in der Halle!“ Die Partie am Wankendorfer-Spieltag beginnt Sonnabend um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld.

Seit Wochen lief die Saison auf diesen finalen Showdown zu, auch wenn es genügend Gelegenheiten gab, ihn zu vermeiden. Doch wichtige Partien gingen für die Eagles teils unglücklich verloren, zuletzt am vergangenen Sonntag das Derby beim SC Rist Wedel, das fast schon gewonnen war, dann doch in der Verlängerung landete und mit einer Niederlage endete. „Wir haben einfach nicht gut genug getroffen“, bedauert Elzie.

Revanche für das Hinspiel

Eines der vielen knappen Spiele in dieser Saison, zu denen auch das Hinspiel in Dresden zählte: In der Schlussminute führten die Itzehoer noch, kassierten den Ausgleich, vergaben ihren Angriff und mussten in letzter Sekunde die entscheidenden Punkte der Titans zum 85:83 hinnehmen. Deshalb wären die Dresdener bei einem Erfolg am Lehmwohld wegen des gewonnenen direkten Vergleichs in jedem Fall an den Eagles vorbei, die noch zwei Punkte vor ihnen rangieren.

Dazu soll es nicht kommen. Elzie musste nicht viel reden: „Jedem im Team ist klar, worum es geht.“ Es heißt „Do or die“ – die martialische Bezeichnung der Amerikaner für ein Alles-oder-nichts-Spiel. Dabei macht sich der Coach keine Sorgen, dass der Druck seine Spieler lähmen könnte, er zitiert lieber Kapitän Stefan Schmidt, der im Interview gesagt hatte: „Genau für solche Momente lebt man als Sportler.“ Dasselbe wird bei den Gegnern gesagt worden sein: „Das Spiel ist für die genau so wichtig wie für uns.“

Endlich wieder Platz am Catering

Deshalb reisen die Dresdener bereits am Vortag an und trainieren am Spieltag noch am Lehmwohld. Die Titans hätten eine gute Mannschaft und eine der besten Verteidigungen der Liga, betont Elzie. Aber große Warnungen sind angesichts der Bedeutung der Partie nicht nötig: „Wir haben uns leider selbst in diese Situation gebracht, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die Mannschaft gut vorbereitet ins Spiel geht.“ Und dann spiele die Tagesform eine große Rolle.

 

Wenn in der Halbzeitpause die Basketbälle ruhen, stehen andere Spitzensportler im Mittelpunkt: Geehrt werden die Steinburger Sportler des Jahres. Wie immer im Rahmenprogramm dabei sind die Showtänzerinnen der Eagles Fighters. Und zur großen Freude des ehrenamtlichen Catering-Teams steht im Tribünenbereich wieder deutlich mehr Platz zur Verfügung: Die Bretterwand vor den neuen Fenstern ist abgebaut worden.

Tickets gibt es im Büro Jens Köhler (Itzehoer Versicherungen) in der Alten Landstraße 36 (nur Freitag), in der Central-Apotheke im Oelmühlengang, im Reformhaus Schulze in der oberen Feldschmiede und auf www.ticketflair.de. Einlass ab 18 Uhr.

 

"Keine Ausreden!"

Stefan Schmidt wechselte im Alter von 15 Jahren vom Fußball zum Basketball, hält vor Spielen gerne ein Mittagsschläfchen und entspannt danach gerne auf dem Sofa oder mit Freunden. Im Sommer hielt er sich sportlich fit, machte Urlaub und schrieb an seiner Masterarbeit. Der 29-Jährige bildet mit Flavio Stückemann als Co-Kapitän den Kopf der Mannschaft. Ihn fasziniert der Handballsport wegen der gelebten Emotionen und der Teammoral. Barcelona gefällt dem 2,07 Meter großen Center besonders gut, da die Stadt mit Strand, Sonne, Geschichte und Architektur viel zu bieten hat. Die Playoffs sind sein großes sportliches Ziel in dieser Saison – dann könne alles passieren. Vor allem mit den leidenschaftlichen Fans, auf die er sich bei jedem Heimspiel freut. Mit ihm sprach Michael Bansemer.

 

Stefan, es war eine bittere Niederlage in der Overtime im Derby gegen Wedel. Der Sieg wäre verdient gewesen. Warum hat es am Ende nicht gereicht?

Ich denke, dass wir insgesamt zufrieden sein können mit unserem Spiel. Wir haben viel umgesetzt von dem, was wir uns vorgenommen hatten. Die Verteidigung hat nur 66 Punkte zugelassen, das haben in Wedel nicht viele Teams geschafft. Es haben einfach ein oder zwei Körbe von außen gefehlt, dann hätte es gereicht. Sowas hört sich nach einer Niederlage zwar komisch an, aber Wedel ist nicht umsonst ganz oben in der Tabelle. Am Ende hat uns vielleicht das berühmte Quäntchen Glück gefehlt, aber so ist das manchmal im Sport.


Wie sehr ärgert man sich, dass man am Ende mit 5 Fouls auf der Bank sitzt und nicht mehr eingreifen kann?

Das war natürlich sehr ärgerlich! Vor allem waren auch strittige Entscheidungen dabei, und dann noch das Spiel zu verlieren, ist natürlich doppelt bitter. Gerne hätte ich dem Team bis zum Ende geholfen, doch es sollte nicht sein. Aber ich denke, dass Lars mich gut ersetzt hat und am Ende das nicht ausschlaggebend für Sieg oder Niederlage war.


Was war das Besondere bei diesem Derby?

Jeder, der in der Halle war, hat selbst gesehen, was besonders war. Es hat sich eigentlich wie ein Heimspiel angefühlt, weil so viele begeisterte Fans aus Itzehoe nach Wedel gereist sind, um uns zu unterstützen. Es waren auch einige Freunde extra aus Hamburg nach Wedel gekommen, um das Spiel zu sehen, andere haben den Livestream verfolgt. Das Interesse war schon groß. Ich persönlich kenne natürlich auch viele bekannte Gesichter, die für Wedel spielen, mit denen ich auch abseits des Feldes in ständigem Kontakt stehe.


Wird es eine Trainingswoche vor der Partie gegen Dresden wie jede andere werden oder bereitet man sich auf so ein Spiel doch irgendwie anders vor?
Natürlich weiß jeder um die Wichtigkeit des Spiels. Das ist uns allen bewusst, aber trotzdem darf man sich nicht verrückt machen. Am Ende ist es ein Basketballspiel wie jedes andere, nur der Ausgang des Spiels hat andere Folgen. Aber die Vorbereitung ist wie jede andere, deshalb werden wir wieder bestens vorbereitet ins Spiel gehen, und dann wird man sehen, welche Mannschaft den Einzug in die Playoffs mehr will.


Bist du mit deinen Statistiken von 11 Punkten und 9 Rebounds pro Spiel zufrieden?

Ich bin nicht jemand, der auf seine Statistiken schaut und 30 Punkte machen muss, um zufrieden zu sein. Einfacher ausgedrückt: Wenn wir gewonnen haben, bin ich zufrieden, wenn nicht, dann bin ich nicht zufrieden. Unabhängig, wie viele Punkte oder Rebounds ich gemacht habe. Ich versuche zu helfen, wo es geht, und wenn es am Ende schlechte Statistiken sind, und wir trotzdem gewonnen haben, dann bin ich zufrieden.


Du hast drei Jahre bei den Hamburg Towers gespielt. Wie kam für dich der Kontakt nach Itzehoe zustande?

Pat hat mich relativ früh im Sommer kontaktiert und mich nach meinen Plänen für die Zukunft gefragt. Dabei hatte ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht, weil andere Dinge für mich im Vordergrund standen. Aber nach dem Treffen mit Stefan und Pat war ich sofort angetan von Itzehoe und relativ leicht zu überzeugen. Und im Nachhinein würde ich es sofort wieder tun.


Am Wochenende kommen die Dresden Titans nach Itzehoe. Der Verlierer steht definitiv in der Abstiegsrunde. Dazu muss man nicht mehr zu sagen, oder?

Ja, da muss man nicht mehr viel zu sagen. Wir haben uns die letzten Wochen nach turbulenten Monaten gefangen und spielen konstant auf hohem Niveau Defense. Das ist eine sehr gute Basis, um Spiele zu gewinnen und nicht vom Wurfglück abhängig zu sein. Gegen Wedel hat es leider am Ende nicht gereicht, aber wenn wir die gleiche Leistung wie gegen Wedel abrufen, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Zumal wir dann auch zu Hause, mit den Fans im Rücken, den Playoff-Einzug feiern können.


Hast du in deiner Karriere schon Spiele gehabt, in denen es wie jetzt um alles ging?

Ich hatte schon mehrere Spiele, bei denen es um alles ging. Aber genau für solche Momente lebt man als Sportler. Es gibt keine Ausreden und keine Konjunktive. Es zählt die Leistung am Samstagabend, und dabei ist es egal, ob man schlecht geschlafen hat, das Essen schlecht geschmeckt hat oder der Schuh drückt. Es zählt dieses eine Spiel, das über den Erfolg der ganzen Saison entscheidet, und ich freue mich schon unglaublich drauf!


Noch ein Wort an die Fans!

Danke für die unglaubliche Unterstützung in Wedel und über die ganze Saison hinweg! Ich freue mich schon darauf, am Samstag in der Lehmwoldhalle hoffentlich mit einem Sieg den Einzug in die Playoffs zu feiern.

Vielen Dank, Stefan, und viel Erfolg am Samstag!

Let's fly, Eagles!!

 

Unverdient verloren

Sport kann sehr ungerecht sein. Das haben die Itzehoe Eagles im Derby der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf bittere Art erfahren müssen. Beim SC Rist Wedel gaben sie den Sieg aus der Hand und verloren in der Verlängerung mit 70:82 (14:11, 18:20, 17:16, 17:19, 4:16). Damit fällt die Entscheidung über die Playoff-Teilnahme am letzten Spieltag: Kommenden Sonnabend erwarten die Itzehoer am Lehmwohl die Dresden Titans.

Eagles-Coach Patrick Elzie verstand die Welt nicht mehr: „Die Jungs haben gekämpft wie die Löwen, aber in der Offensive waren wir einfach nicht gut genug, um das Spiel zu gewinnen.“ Von der ersten Sekunde an verteidigten die Gäste leidenschaftlich, lautstark angefeuert von einer großen Fanschar aus Itzehoe, die fast für Heimspiel-Atmosphäre sorgte. Alle Partien zu Hause hatten die Wedeler bisher in der Saison gewonnen und dabei oft reichlich gepunktet. Nicht an diesem Tag: Die Eagles ließen nur wenige gute Würfe zu, das einzige Problem in der Verteidigung war in der ersten Hälfte der Rebound, der zu oft beim Gegner landete. Im Angriff machten die Itzehoer allerdings zu wenig aus ihrer guten Verteidigung.

Auch die Gastgeber warfen alles ins Spiel, so bekamen die Zuschauer eine sehr intensive Partie geboten, in der sich Fehler mit herausragenden Aktionen abwechselten. Aufreger kurz vor der Halbzeitpause: Erik Nyberg bekam einen Ellenbogen des Gegenspielers ins Gesicht und musste blutend in die Kabine. Zum Wechsel führten die Eagles mit 32:31.

Im dritten Viertel ging es hin und her, immer wieder wechselte die Führung. Die Partie wurde zerfahrener, Punkte gab es eine Weile nur noch von der Freiwurflinie. Erneut hatten die Itzehoer leichte Vorteile, konnten den knappen Vorsprung aber nicht ausbauen. Ein Grund dafür: Von der Drei-Punkte-Linie ging nichts an diesem Tag, nur einer der 20 Versuche fand sein Ziel.

Aber die Eagles hatten Kevin Mickle. Im vierten Viertel drehte der zuvor schon starke Amerikaner auf und führte sein Team zwei Mal zu einer etwas deutlicheren Führung (56:47 und 61:53). Doch Wedel kämpfte sich zurück und glich aus zum 63:63. Flavio Stückemann erzielte das 65:63, kurz darauf stand er an der Freiwurflinie, und es geschah Ungewöhnliches: Er vergab zwei Mal. Wedel traf neun Sekunden vor Schluss einen Freiwurf, direkt danach ging wieder Stückemann an die Linie. Der erste saß, der zweite auch – dachten alle. Dann ungläubige Blicke bei den Eagles: Die Schiedsrichter annullierten den zweiten Treffer wegen einer übertretenen Linie. Wedel hatte die letzte Chance und nutzte sie: Ausgleich zum 66:66 zwei Sekunden vor Schluss. Die fällige Verlängerung ist schnell erzählt: Bei den Eagles funktionierte nichts mehr, Wedel spielte sich frei und traf nun fast alles.

„Super ärgerlich“, kommentierte Elzie die Niederlage. „Eigentlich hätten wir das Spiel in der regulären Zeit gewinnen müssen.“ Noch sind die Eagles als Achter in den Playoffs, und die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Dresden ist klar: Ein Sieg muss her. Tickets gibt es im Büro Jens Köhler (Itzehoer Versicherungen) in der Alten Landstraße 36, in der Central-Apotheke im Oelmühlengang, im Reformhaus Schulze in der oberen Feldschmiede und auf www.ticketflair.de.

Eagles: Kevin Mickle (28, 7 Rebounds), Milen Zahariev (16, 11 Rebounds), Flavio Stückemann (8), Stefan Schmidt (7, 3 Ballgewinne), Justinas Zirlys (3), Thorben Haake (3, 1 Dreier), Lars Kröger (2), Erik Nyberg (2), Lucas Wilke, Tim Lang, Fabio Galiano, Joachim Feimann.

 

 

Derby!

Die Zehn. Sie spielt eine wichtige Rolle für die Itzehoe Eagles. Zehn Siege und zehn Niederlagen haben sie vor dem vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf dem Konto. Zehn Mal hat ihr nächster Gegner bisher zu Hause gespielt – und zehn Mal gewonnen. Diese Serie wollen die Eagles am Sonntag unbedingt beenden, denn es ist Derby-Zeit: Um 17 Uhr geht es in der Steinberghalle in Wedel gegen den SC Rist Wedel.

Dank gewonnener direkter Vergleiche stehen die Itzehoer im Moment unter vier punktgleichen Teams auf dem siebten Rang und damit auf einem Playoff-Platz. Daran soll sich bis zum Ende der regulären Saison nichts mehr ändern, doch Eagles-Coach Patrick Elzie hält sich nicht damit auf, verschiedene Szenarien durchzurechnen. Seine einfache Botschaft für das Team lautete: „Wenn wir beide Spiele gewinnen, sind wir drin.“ Ein Erfolg in Wedel bedeute wohl schon die ziemlich sichere Qualifikation für die Playoffs.

Diese Aufgabe sei „schwierig, aber machbar“, sagt Elzie. Wedel steht insbesondere aufgrund der Heimstärke auf dem dritten Platz, kein anderes Team der Nordgruppe der Liga ist zu Hause ungeschlagen. Elzie überrascht das nicht: Der Landesrivale habe eine sehr gute Mannschaft mit diversen Spielern, die durchschnittlich zweistellig punkten. „Wir müssen eine super Leistung bringen, um dort zu gewinnen“, sagt der Eagles-Coach und hofft, dass sein Team weiterhin auswärts so stark auftritt wie schon seit geraumer Zeit.

Für zusätzliche Motivation sorgt das Hinspiel: Die Itzehoer fielen erst weit zurück, starteten dann eine Aufholjagd, um schließlich doch mit 75:80 die erste Heimniederlage der Saison zu kassieren. Diese Punkte wollen sie sich zurückholen – ob Fabio Galiano dabei mitwirken kann, ist wegen Fußproblemen offen. Ohnehin werden die Karten neu gemischt, die Eagles seien jetzt eine ganz andere Mannschaft als im Hinspiel, sagt Elzie. Mit Milen Zahariev und Kevin Mickle seien sehr gute Spieler hinzugekommen, die die Mannschaft auch in der Verteidigung deutlich stärker machten. Das klare Ziel für das Derby: Aus der Zehn bei der Sieg-Bilanz soll am Sonntag eine Elf werden.

 

Johannes Konradt gesperrt

Seit Dezember verfolgt er die Partien der Itzehoe Eagles bereits in Zivil vom Spielfeldrand, jetzt ist klar: In dieser Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird Johannes Konradt nicht mehr für die Eagles auflaufen. Am Mittwoch ist der Flügelspieler von der Anti-Doping-Kommission des Deutschen-Basketball-Bundes für fünf Monate gesperrt worden.

Die Kontrolle war bereits nach dem Spiel der Eagles bei den Dresden Titans am 11. November erfolgt, die die Itzehoer 83:85 verloren hatten. Über das positive Ergebnis wurden die Eagles am 10. Dezember informiert, "daraufhin fiel sofort die Entscheidung, Johannes Konradt bis zum Urteil vereinsintern zu sperren", sagt Vereinsvorsitzender Volker Hambrock. Mit weiteren Informationen habe sich der Verein auch zum Schutz des Spielers zurückhalten müssen: "Uns ist bewusst, dass dies bei unseren Fans einige Irritationen ausgelöst hat, aber eine andere Möglichkeit gab es nicht."

Das Urteil der Anti-Doping-Kommission werde von den Eagles selbstverständlich akzeptiert, so Hambrock. Bei anderen Spielern hätte es zur Trennung geführt, nicht aber bei Konradt: "Johannes ist seit der Kindheit bei uns und hat viel für den Verein geleistet", sagt der Vorsitzende. "Deshalb überstehen wir auch diese Phase gemeinsam." Die Sperre läuft bis zum 14. Mai, weil die fünf Monate ab Konradts geständiger Stellungnahme gegenüber der Kommission gerechnet werden.

Es tue ihm unendlich leid, dass er das Team und die Verantwortlichen vor eine so schwere Aufgabe gestellt habe, sagt Johannes Konradt selbst. Er habe niemals einen leistungssteigernden Effekt erzielen oder der Mannschaft schaden wollen, doch die Konsequenzen seines "leichtsinnigen, aber vor allem kopflosen Handelns" seien ihm nicht klar gewesen. Er wisse, dass er seiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden sei, sagt der 23-Jährige. "Das bereitet mir große Bauchschmerzen." Deshalb wolle er sich besonders bei den Anhängern der Eagles entschuldigen: "Ich werde diesen Fehler in der kommenden Saison wieder gut machen. Das ist ein Versprechen!"

 

 

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