Stefan Schmidt bleibt!

Mit Flavio Stückemann bleibt den Itzehoe Eagles ein wichtiger Führungsspieler erhalten. Und auch der Co-Kapitän ist weiter dabei: Center Stefan Schmidt bleibt bei den Eagles und komplettiert den Kader für die BARMER 2. Basketball Bundesliga am Ball.

Vor einem Jahr war Schmidt von den Hamburg Towers gekommen, er spielte eine starke Saison für die Eagles. Warum er weitermacht, beantwortet der 30-Jährige so: „Ich habe wieder die Lust am Basketball gefunden.“ Es mache ihm Spaß, ins Training zu fahren und mit dem Team zu arbeiten. „Es ist wirklich wie eine große Familie, die abends zusammenkommt und ein gemeinsames Ziel verfolgt – erfolgreich Basketball zu spielen und den Spaß dabei nicht zu verlieren. Außerdem bieten mir die Eagles die einzigartige Möglichkeit, mein Berufsleben mit Basketball zu kombinieren.“

Coach Elzie: "Ein wichtiger Spieler"

Coach Patrick Elzie freut sich, dass ein „wichtiger Spieler“ den Eagles erhalten bleibt. Und das nicht nur wegen der Erfahrung des früheren Erstliga-Akteurs Schmidt, der in der Jugend und in der A2-Nationalmannschaft auch häufig das Trikot mit dem Bundesadler trug. „Jede Mannschaft braucht einen Center, der Autorität ausstrahlt“, sagt Elzie. Man könne nicht erwarten, dass der 2,07-Meter-Mann in jedem Spiel 25 Punkte und 15 Rebounds erziele – dazu sei er nicht der Typ. Aber 10,4 Punkte, 8,5 Rebounds und 2,4 Assists in der vergangenen Saison waren ein wichtiger Beitrag: „Er bringt unheimlich Stabilität und weiß, wie man Basketball spielt“, betont der Coach. Darüber hinaus sei Schmidt ein super Teamspieler und Mannschaftskamerad. Dass die Eagles in der Vorsaison ihre bisher beste Bilanz erreicht hätten, „hing auch von ihm ab“.

Daran will der Center in seinem zweiten Jahr bei den Eagles anknüpfen. Ein großer Vorteil sei, dass der Großteil des Teams zusammengehalten werden konnte und punktuell verstärkt wurde. „Somit muss unser Mindestziel, sofern alle gesund bleiben, die 2. Runde der Playoffs sein, und dann wird man sehen, wo die Reise hingeht. Für mich gilt es vor allem, gesund zu bleiben und zusammen mit Flavio das Team in schwierigen Situationen in der Spur zu halten.“

 

 

 

Chris Hooper kommt

Wenn er einen Platz auf dem Basketballfeld haben will, dann nimmt er ihn sich. So beschreibt sich Chris Hooper selbst. Und genau so will ihn Patrick Elzie, Coach der Itzehoe Eagles, in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga sehen. Der 27-jährige Hooper, der aus der Bronx in New York stammt, ist der neue Amerikaner bei den Eagles.

Als Basketballer startete er spät: Erst mit 17 Jahren habe er angefangen, schildert Hooper. Noch ungewöhnlicher: „Er hat sich selbst Basketball beigebracht“, sagt Elzie. Der Neu-Eagle spielte für das College St. Francis in New York, begann seine Profikarriere in Reading in England und war zuletzt zwei Jahre bei Obera in Argentinien aktiv.

Durch Hoopers früheren Coach in England, einen Spanier, wurde Elzie auf den Amerikaner aufmerksam. Mehrere Gespräche über ihn und mit ihm folgten, und was der Eagles-Coach hörte, gefiel ihm. Hooper ist vielseitig einsetzbar, spielt aber vor allem als Power Forward in Korbnähe. Mit 1,98 Metern ist er dafür nicht besonders groß, „aber sehr schnell“, so Elzie. Unter dem Korb solle der Amerikaner nur sehr schwer zu stoppen sein und sei dort ein harter Arbeiter. Auch Hooper selbst nennt das Eins-gegen-Eins am Brett als eine seiner Stärken. Hinzu kommen viel Energie und Leidenschaft: Alle Gesprächspartner hätten gesagt, dass Hooper sein Team mit seinem Ehrgeiz und Kampfgeist anstecke, sagt Elzie. So habe er es zu einem Topspieler in England und Argentinien gebracht, wo er zuletzt mit 17 Punkten im Schnitt Topscorer für Obera war.

Er habe sofort eine gute Verbindung zu seinem neuen Coach gespürt, begründet Hooper seine Entscheidung für Itzehoe. „Ich denke, er kann mir helfen, mich in allen Bereichen meines Spiels weiterzuentwickeln. Außerdem ist es eine großartige Gelegenheit für mich, nach Europa zurückzukommen und zu zeigen, was ich kann und wie ich meinem Team helfen kann, unsere Ziele zu erreichen.“ Als Erstes wolle er bei den Eagles alle kennenlernen und Vertrauen, Teamchemie und Freundschaft aufbauen. Danach gehe es darum, mit der Mannschaft in jeder Partie auf höchstem Niveau zu spielen und so gut abzuschneiden wie möglich. Er selbst, so Hooper, wolle genau dabei helfen und sich als einer der Topspieler der Liga etablieren.

Ich glaube, er tut uns gut“, sagt Elzie. Der Power Forward gehe als gutes Vorbild voran, auch im Training. Und er bringe einen starken Willen mit: „Er kann der Spieler sein, der uns auf ein neues Niveau hebt. Wir werden sehen, ob es klappt.“

 

Erstes Jahr bei den Profis

Als Kind oder Jugendlicher bei den Itzehoe Eagles anfangen und es mit viel Talent und noch mehr Trainingsfleiß in den Kader des Zweitliga-Teams schaffen: Ole Friedrichs ist der nächste Spieler aus der eigenen Jugend, der diesen Weg gegangen ist. Der 18-Jährige aus Wilster gehört in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum Team der Eagles.

Erst vor vier Jahren angefangen

Ole Friedrichs war 14 Jahre alt, als ihm sein Sportlehrer empfahl, einfach einmal beim Training der Eagles vorbeizuschauen. „Dann bin ich zum Training gegangen, und knapp einen Monat später hatte ich schon mein erstes Spiel.“ Vier Jahre danach ist er 2,05 Meter groß und war in der vergangenen Saison ein wichtiger Baustein sowohl bei der Eagles-Zweiten in der 2. Regionalliga als auch bei der Eagles Basketball Academy in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.

Friedrichs habe an sich gearbeitet und sei kräftiger geworden, sagt Eagles-Coach Patrick Elzie. „Jetzt muss er herangeführt werden an den Profi-Basketball.“ Denn der Jugendliche habe in jedem Fall das Zeug dazu, ein solider Zweitliga-Spieler zu werden. In der kommenden Saison soll der 18-Jährige voll bei der ersten Herrenmannschaft mittrainieren, Punktspiel-Einsätze sind zumindest nicht ausgeschlossen. Elzie: „Er muss seinen Weg finden und sich seine Minuten erarbeiten.“ Genau das nennt Friedrichs als Ziele für die Saison: Er wolle sich durch das Training mit den zweitligaerfahrenen Mitspielern bestmöglich entwickeln und so viele Minuten auf dem Feld sammeln, wie es gehe.

Willkommen, Alieu Ceesay!

Über manche Verpflichtung denken Trainer länger nach. Über manche dagegen nicht. Solch ein „No-brainer“ war Alieu Ceesay für Patrick Elzie, Coach der Itzehoe Eagles. Deshalb verstärkt der 22-Jährige aus Bremen die Eagles in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Alieu Ceesays Vater stammt aus Gambia, der Name wird englisch ausgesprochen. Geboren und aufgewachsen ist Ceesay in Bremen, dort kam er mit zwölf Jahren zum Basketball. Als 15-Jähriger wechselte er in das Nachwuchsprogramm des Bundesligisten Oldenburg, spielte dort auch beim Zweitliga-Konkurrenten der Eagles. In der vergangenen Saison war Ceesay wieder in Bremen aktiv und traf in der 2. Regionalliga auf die Eagles-Zweite. Mit den Weser Baskets wurde er Meister und legte dabei sehr gute Statistiken auf: im Schnitt 14,5 Punkte, gut sechs Vorlagen, fast fünf Rebounds und drei Ballgewinne.

Doch diese Spielklasse reichte ihm nicht: „Ich wollte wieder höher spielen“, sagt der 22-jährige Flügelspieler. Zudem habe er mal etwas anderes als seine Heimatstadt sehen wollen. Die Eagles zeigten Interesse, Ceesay kam zum Probetraining. Dort habe er sich gleich wohl gefühlt und mit den anderen Spielern gut verstanden, sagt der Neuzugang. Er wisse, was in Itzehoe auf ihn zukomme: „Ich will jeden Tag im Training von den Besseren lernen.“

So stellt es sich auch sein neuer Coach vor. Mit 1,96 Metern habe der 22-Jährige eine gute Größe für einen Flügel, er sei sehr athletisch, auf mehreren Positionen einsetzbar und sehr hungrig, sagt Elzie. Ceesay sei als Basketballer „nicht fertig, aber mit so einem Spieler muss man arbeiten“. Denn: „Er will zeigen, was er kann – und ich bin überzeugt, dass er viel kann.“

Spielerisch werde er das tun, was von ihm gefordert werde, sagt der 22-Jährige. Als Stärke nennt er die Fähigkeit, Energie, Kampf und gute Stimmung beizusteuern – so wolle er versuchen, die Mitspieler mitzureißen. Auf gute Verteidigung legt er großen Wert, als Team wie auch persönlich: „Ich mag es, gegen den besten Spieler auf dem Feld zu spielen.“ So hole er sich das Selbstbewusstsein für die Offensive, sagt Ceesay. Am Einsatz wird es nicht scheitern: „Ich liebe es, wenn ich abends fertig bin, weil ich viel gelaufen bin.“

Mit den Eagles will der 22-Jährige an deren bisher bestem Saisonergebnis ansetzen und es weiter ausbauen. Ebenso klar ist sein persönliches Ziel: „Es ist eine Saison, in der ich mir beweisen möchte, dass ich auf ProB-Niveau sehr gute Leistungen bringen kann.“ Und das nicht unbedingt nur auf dem Feld: Ceesay sieht sich als möglicher „glue guy“ bei den Eagles – als Akteur also, der im Spiel und abseits davon mit kleinen, aber wichtigen Beiträgen etwas zum Erfolg des Teams beisteuert. Welche Rolle ihm auch gegeben werde, er werde sie annehmen und versuchen, sich seinen Platz zu erkämpfen, sagt der Neuzugang: „Ich bin gut genug, um mich in die Rotation zu spielen und ein wichtiger Teil des Teams zu werden.“ Und ein wichtiger Teil des Vereins noch dazu: Ceesay war bisher schon als Coach im Jugendbereich engagiert, das wolle er in Itzehoe gern weiterführen.

 

 

 

 

 

Konradt hat "richtig Bock"

Mehr als 30 Minuten pro Spiel auf dem Feld und in dieser Zeit 15 Punkte im Schnitt – das sind die Zahlen eines Leistungsträgers. Genau diese wichtige Rolle soll Johannes Konradt für die Itzehoe Eagles auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga spielen.

Seine starken Zahlen in der Vorsaison erzielte Konradt in nur zwölf Spielen für die Eagles, die zweite Hälfte der Spielzeit verpasste er nach seiner fünfmonatigen Sperre durch die Anti-Doping-Kommission des Deutschen Basketball-Bundes. Jetzt ist er wieder am Ball, und der 24-Jährige, der immer mit 100 Prozent zur Sache geht, sagt: „Ich war vor keiner Saison so motiviert wie vor dieser. Ich habe richtig Bock, so Einiges wieder gut zu machen, vor allem bei den Fans, aber auch beim Verein.“ Nicht eine Sekunde habe er darüber nachdenken müssen, ob er wieder für die Eagles auflaufe: „Der Zusammenhalt und die Unterstützung, die ich in der für mich wirklich nicht ganz einfachen Zeit erfahren habe, sind mit Geld nicht zu bezahlen.“ Er habe Freude daran, in diesem Umfeld richtig Gas zu geben und erfolgreich zu sein.

Freude auch bei seinem Coach Patrick Elzie – immerhin sei Konradt „einer der Top-Flügelspieler in der ProB“. Das Itzehoer Eigengewächs habe einen guten Sprung nach vorn gemacht und sei nicht nur mit seiner aggressiven Verteidigung gesetzt, sondern auch offensiv eine Waffe mit seinem Zug zum Korb und seinem Wurf.

Auf den ersten Sieg in einem Playoffspiel könne man stolz sein und darauf aufbauen, sagt Konradt. „Wir wollen dieses Jahr wieder einen Schritt nach vorn machen und besser sein als im vergangenen Jahr.“ Es werde Zeit, eine Playoffrunde zu gewinnen. Dabei freue er sich darüber, dass der Kern an deutschen Spielern bei den Eagles zusammenbleibe, sagt der 24-Jährige. Es habe eine sehr gute Stimmung im Team geherrscht, und Konradt sieht keinen Grund, warum sich das ändern sollte: „Wir haben super Charaktere im Team und verstehen uns sowohl auf dem Spielfeld als auch abseits davon extrem gut. Das ist neben der Qualität, die wir mitbringen, ein weiterer wichtiger Baustein, der uns eine erfolgreiche Saison bescheren soll.“

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