Zuerst nach Schwelm

Nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung. Mit dem starken 82:69 gegen Koblenz hatten sich die Itzehoe Eagles am Sonnabendabend den Einzug in die zweite Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga gesichert. Doch zum Gruppensieg reichte es nicht.

Dafür hätte es am Sonntag einen Sieg der Gießen 46ers Rackelos gegen Schwelm gebraucht. Die Baskets gewannen aber in Gießen mit 99:89, schalteten den Gegner damit aus und sicherten sich im direkten Vergleich mit den Eagles Platz eins. Damit hat Schwelm in der neu gebildeten Vierergruppe ebenso zwei Mal Heimrecht wie als Erster der anderen Gruppe die Dresden Titans, die die BSW Sixers mit einem Erfolg nach Verlängerung auf Platz zwei verwiesen.

Die Eagles reisen zuerst nach Schwelm: Am Freitag, 16. April, 19.30 Uhr, versuchen sie zum dritten Mal binnen weniger Wochen, bei den Baskets zu gewinnen. Sonntag, 18. April, steht ein Heimspiel an: Um 17 Uhr erwarten die Itzehoer die Dresden Titans. Am Wochenende darauf – der Termin steht noch nicht fest – folgt die dritte Partie, dann geht es zu den BSW Sixers.

82:69 - Eagles sind weiter!!

Einfach mal Marko Boksic hochheben – kein Problem für Johannes Konradt und Alieu Ceesay. Schon gar nicht nach einem solchen Spiel ihrer Nummer 7: Boksic führte ein starkes Eagles-Team in die zweite Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Itzehoer siegten im Heimspiel gegen die EPG Baskets Koblenz mit 82:69 (23:13, 17:19, 22:18, 20:19), präsentiert von Rekord Fenster + Türen. Damit erreichten die Zweitliga-Basketballer von der Stör Historisches: In der zweiten Runde standen sie noch nie.

Es war ein Start-Ziel-Sieg in einer Partie, in der eine Niederlage das Aus bedeutet hätte. Über 7:2 ging es nach den ersten fünf Minuten zum 14:4 durch Chris Hoopers Korbleger. Für einen großen Teil der restlichen Spielzeit war die Führung zweistellig, unter sieben Punkte fiel sie nicht mehr. „Unsere Verteidigung war sehr gut gegen eine sehr gute Offensivmannschaft“, sagte Eagles-Coach Patrick Elzie. Die Trefferquote der Gäste war von Beginn an im Keller, ein Problem waren allerdings viele Offensivrebounds und damit zweite Chancen für die Koblenzer.

Mit einem Dreier kurz vor der Schlusssirene des ersten Viertels machte Flavio Stückemann den Vorsprung wieder zweistellig, der zweite Abschnitt ähnelte dem ersten. Zur Halbzeit stand es 40:32 für die Eagles – es hätte mehr sein können, stellte Elzie fest. Und er schärfte seinen Spielern ein, dass sie beim Wiederbeginn aufpassen sollten: „Das haben die Jungs sehr gut gemacht.“

Denn die Verteidigung stand weiter, vorne trafen erst Marko Boksic und Johannes Konradt sehr willkommene Dreier, dann sorgte Alieu Ceesay ebenfalls per Distanzwurf zum 60:45 für die bis dahin höchste Führung. Ceesay teilte sich auch mit Erik Nyberg und Flavio Stückemann die Aufgabe, den gegnerischen Aufbauspieler Anthony Canty aus dem Spiel zu nehmen. Dessen Trefferquote war mies und ging erst im letzten Viertel nach oben. Doch die Eagles hatten die Antwort: Boksic traf zwei weitere wichtige Dreier, nach einem weiteren Canty-Korb passte er auf Niclas Sperber, der spektakulär per Dunk vollendete. Souverän brachten die Gastgeber das Spiel zu Ende.

Koblenz hat einen stark besetzten Kader, aber: „Unser Kollektiv war besser als die Individualisten“, freute sich Elzie. Eine starke Mannschaftsleistung sei es gewesen von Boksic' Punkten über Yasin Kolos 15 Rebounds bis zu den Spielern, die gar nicht eingesetzt wurden, aber auf der Bank voll mitgingen. So stellt es sich der Trainer vor in den Playoffs, die für die Eagles jetzt in einer neuen Vierergruppe weitergehen. Der genaue Spielplan steht noch nicht fest, aber sicher ist, dass die Itzehoer am kommenden Freitag wieder antreten.

Eagles: Marko Boksic (25, 4 Dreier, 8 Rebounds), Chris Hooper (22, 8 Rebounds), Johannes Konradt (10, 2 Dreier), Yasin Kolo (8, 15 Rebounds), Flavio Stückemann (5, 1 Dreier, 4 Assists), Alieu Ceesay (5, 1 Dreier), Niclas Sperber (4), Erik Nyberg (3), Thorben Haake, Ole Friedrichs, Tobias Möller.

Gegen Gießen gefordert

Viel Zeit zum Verarbeiten blieb nicht. Drei Tage nach der Niederlage in Schwelm zum Auftakt der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind die Itzehoe Eagles wieder gefordert. Dieses Mal in eigener Halle: Ostersonntag um 19.30 Uhr treffen die Eagles auf die Depant Gießen 46ers Rackelos. Die Partie wird kostenlos im Livestream übertragen: www.eagles-basketball.de.

Die Gießener kennen die Lehmwohldhalle: Vor zwei Jahren waren sie dort bereits in den Playoffs zu Gast. Das Hinspiel in Hessen hatten die Itzehoer deutlich verloren, im Rückspiel gelang der bisher einzige Playoff-Erfolg der Vereinsgeschichte, bevor dann in der entscheidenden Partie in Gießen das Aus kam. Jetzt ist der Modus ein anderer, und für die Begegnung am Ostersonntag bedeute die Vorgeschichte ohnehin nichts, sagt Eagles-Coach Patrick Elzie: „Gießen war damals eine starke Mannschaft, und das ist heute nicht anders.“

Die Bundesliga-Reserve der 46ers belegte im Süden Platz drei und bezwang im ersten Playoff-Spiel die EPG Baskets Koblenz sicher mit 92:79. Gießen habe eine starke Garde an jungen Spielern mit Tim Uhlemann und Ferdinand Zylka an der Spitze, falls Letzterer nicht in der ersten Liga gefordert sei, so Elzie. Angeführt werden sie von den erfahrenen Johannes Lischka und Donte Nicholas, der gegen Koblenz mit einem „Triple double“ auftrumpfte: 21 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists.

Wir benötigen eine konzentrierte Leistung von der ersten bis zur letzten Minute“, sagt Elzie. So viele Fehler wie in Schwelm dürften nicht passieren, dafür brauche es mehr Playoff-Basketball: mehr Biss, mehr mentale Stärke. Denn nach der Auftaktniederlage stehen die Eagles mit dem Rücken zur Wand: „Es ist ein Do-or-die-Spiel“, sagt der Coach. Eine weitere Pleite bedeutet fast sicher das Aus, doch dazu soll es nicht kommen: „Wir werden alles geben für den Sieg.“

 

Es geht um Runde 2

Zweite Runde oder Saisonende. Das entscheidet sich für die Itzehoe Eagles am Sonnabend. In den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erwarten sie die EPG Baskets Koblenz. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld, präsentiert von Rekord Fenster + Türen. Der kostenlose Livestream startet um 19.10 Uhr, zu finden ist er hier.

Die Ausgangslage ist eindeutig vor dem letzten Spieltag in der Vierergruppe: Gießen spielt gegen Schwelm, die Eagles gegen Koblenz – und die jeweiligen Sieger sind eine Runde weiter. Denn nach den dramatischen Partien vom vergangenen Wochenende steht jede Mannschaft bei einem Sieg und einer Niederlage.

Eagles-Coach Patrick Elzie ist auch nach dem Videostudium des 75:74 gegen Gießen stolz auf seine Mannschaft. Die Trefferquote gerade unter dem Korb hätte besser sein können, aber der Einsatz und die Intensität waren genau das, was sich der Trainer für Playoff-Basketball vorstellt. Große Motivationsreden braucht es in dieser Woche nicht: „Die Jungs sind heiß, sie wissen, worum es geht.“

Und gegen wen es geht. Koblenz stelle neben Bochum den besten Kader der Liga, sagt der Eagles-Coach. Er ist gespickt mit bekannten Namen und Spielern mit Bundesliga- und ProA-Erfahrung, allein vier wurden nachverpflichtet, als für Regionalligist Wolmirstedt die Saison abgesagt war. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Chaed Wellian, der in der Vorsaison das Eagles-Trikot trug und am vergangenen Wochenende den entscheidenden Korb zum 71:70 der Koblenzer gegen Schwelm erzielte.

Die Baskets könnten jede Mannschaft schlagen, so Elzie. Ob Brian Butler, Bill Borekambi, Calvin Oldham jr. oder Anthony Canty: „Wir müssen auf alle achten. Die haben mehrere Leute, die für 20 Punkte gut sind.“ Doch die gebe es im eigenen Team auch, dazu brauche es dieselbe Aggressivität wie am Ostersonntag gegen Gießen. „Wir müssen uns auf uns fokussieren und unsere Leistung bringen.“

Niederlage in Schwelm

Die Itzehoe Eagles bei den EN Baskets Schwelm – es funktioniert einfach nicht. Mit großen Ambitionen reisten die Itzehoer zum Auftakt der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach Nordrhein-Westfalen. Geknickt fuhren sie nach Hause: Die Gastgeber siegten verdient mit 85:77 (24:22, 17:22, 27:16, 17:17).

Statistiken sagen manchmal viel. 15 Ballverluste bei den Eagles, 9 bei Schwelm. Nur 5 von 27 Dreiern der Itzehoer saßen, und die Zahlen bei den Rebounds täuschten etwas: 45:36 waren eine gute Bilanz, allerdings holten die Baskets 13 Rebounds in der Offensive, was den Itzehoern besonders in der entscheidenden Phase weh tat. Und mit Chris Hooper, Yasin Kolo und teilweise Johannes Konradt gab es nur drei Spieler, die in der Offensive gefährlich waren.

Hooper war es auch, der sieben Punkte zum guten 10:4-Start der Eagles beisteuerte. Die Defensive im ersten Viertel allerdings war aus Sicht von Coach Patrick Elzie eine „Katastrophe“, Schwelm bedankte sich mit 24 Punkten.

Aber dann: Mehr als vier Minuten lang ließen die Eagles nichts mehr zu, darauf gestützt kam die Offensive in Schwung. Die Spieler waren in Bewegung, der Ball auch, die Würfe saßen – Marko Boksic und Thorben Haake sorgten mit zwei Dreiern für die zweistellige Führung beim 35:24, Schwelm brauchte nach drei Minuten schon die zweite Auszeit in diesem Viertel. Er habe seine Spieler ermahnt, fokussiert zu bleiben, sagte Elzie. Das klappte kurz bis zum 39:24, dann endete der 19:0-Lauf. Die Fehler häuften sich, Schwelm pirschte sich heran und lag beim 41:44 zur Halbzeit nur noch knapp hinten.

Das wiederholte sich im dritten Viertel. Kolo erzielte per Dreier das 53:46, doch wieder machten sich die Itzehoer mit Fehlern das Leben selbst schwer. „Damit baust du die andere Mannschaft auf“, stellte Elzie fest. Die Baskets glichen aus, gingen in Führung und vergrößerten diese bis zum Viertelende auf 68:60. Im letzten Abschnitt wurde der Rückstand zweistellig, dann bäumten sich die Eagles auf. Die Defensive legte zu, die ersatzgeschwächten Schwelmer machten nun Fehler, sodass die Gäste schließlich nur noch drei Punkte hinten lagen. Doch die Chancen zum Ausgleich wurden vergeben.

Die Niederlage war sehr unnötig“, ärgerte sich Elzie. Die kämpferische Leistung habe gestimmt, in den entscheidenden Phasen habe das Team aber nicht clever genug agiert. Doch die Chance auf den Einzug in die zweite Playoff-Runde besteht weiter: „Es ist, wie es ist – jetzt müssen wir die zwei Heimspiele gewinnen.“ Weiter geht es bereits am Ostersonntag gegen die Depant Gießen 46ers Rackelos.

Eagles: Chris Hooper (25, 11 Rebounds), Yasin Kolo (18, 8 Rebounds), Johannes Konradt (12), Flavio Stückemann (7, 1 Dreier), Marko Boksic (5, 1 Dreier), Alieu Ceesay (4), Niclas Sperber (3, 1 Dreier), Thorben Haake (3, 1 Dreier), Erik Nyberg, Tobias Möller, Lars Kröger.

Foto: Niki Kürth

 

75:74 - ein Riesen-Fight!

Die Playoff-Hoffnungen der Itzehoe Eagles leben weiter. Es brauchte einen leidenschaftlichen Kampf und ein großes Drama gegen die Depant Gießen 46ers Rackelos, dann stand in der BARMER 2. Basketball Bundesliga der Sieg fest: 75:74 (22:15, 15:21, 17:14, 21:24).

In Schwelm hatten die Eagles zuvor die dritte Niederlage in Folge kassiert, jetzt stand ein „Charakterspiel“ an, wie Coach Patrick Elzie sagte. Sein Team musste gewinnen, und das zeigte es auch. Großer Einsatz und gute Hilfen in der Defensive ließen den Gästen wenig Raum, lautstark feuerten die Ersatzspieler an, in der Offensive funktionierte vieles gut. Über 15:8 mit sieben Punkten von Erik Nyberg ging es zum 20:11 nach dem zweiten Dreier von Niclas Sperber. Am Ende eines überzeugenden ersten Viertels hatten die Itzehoer ein Polster von sieben Punkten. „Ich bin sehr glücklich, wie wir gekämpft haben und wie Jungs wie Erik oder Niclas zurückgekommen sind nach einem schlechten Spiel in Schwelm“, sagte Elzie.

Der Vorsprung war schnell weg, weil Gießen einige Male zum Korb durchkam. Mit einem 10:0-Lauf gingen die Rackelos in Führung, ehe Johannes Konradt per Dreier sein Team wieder in die Spur brachte. Gelungene Aktionen wechselten sich auf beiden Seiten ab mit Fehlern, das harte Ringen führte zu einem logischen Halbzeitergebnis: Beim 37:36 für die Eagles war alles offen.

Hälfte zwei verlief noch intensiver, Flavio Stückemann (Foto) und Erik Nyberg gaben dabei für ihr Team mit aufopferungsvoller Verteidigung die Richtung vor. In der Offensive ging der Ball unter den Korb des Gegners, und das für einige Minuten erfolgreich: Die Eagles setzten sich wieder ab, schickten den Gegner allerdings mit einigen Fouls an die Freiwurflinie. 54:50 vor dem letzten Viertel.

Mit zwei schnellen Dreiern glich Gießen aus, wieder hielten die Itzehoer dagegen. Mit dem athletischen Donte Nicholas (18 Punkte) hatten die müder werdenden Gastgeber in der Verteidigung ebenso Probleme wie mit Ex-Nationalspieler Johannes Lischka (22 Punkte), aber die wichtigen Aktionen passten – zum Beispiel als Sperber mit ablaufender Angriffszeit zum 72:66 traf. Oder als Chris Hooper nach einem vergebenen Freiwurf den Offensivrebound holte und Stückemann nervenstark einen schweren Wurf zum 75:71 versenkte.

Der Playoff-Fight ging weiter, „das war schon guter Basketball“, sagte Elzie. Die letzten drei Angriffe. Gießens Tim Uhlemann traf einen Dreier, auf der anderen Seite ging Hooper für die Eagles zum Korb, bekam aber wieder einmal die gute Verteidigung der Gäste am Brett zu spüren: Sein Wurf wurde von Lischka geblockt. Sekunden später stahl Stückemann dem Gegner den Ball, aber er konnte nicht gesichert werden. Noch knapp sechs Sekunden, Chance auf den Sieg für Gießen. Nicholas ging wieder Richtung Korb, die Eagles stoppten ihn. Pass nach außen, Wurf, daneben, erfolgreicher Kampf um den Rebound, Schluss – und Jubel. Dieses Glück hatten sich die Itzehoer 40 Minuten lang in einem faszinierenden Spiel verdient.

Eigentlich sind nur zwei Wünsche offen. Erstens: Der Einzug in die zweite Runde mit einem Sieg am kommenden Wochenende gegen die Koblenzer, die ebenfalls mit einem Punkt Differenz gegen Schwelm gewannen. Und zweitens: solche Spiele endlich wieder vor Zuschauern.

Eagles: Niclas Sperber (15, 3 Dreier, 7 Rebounds, 3 Ballgewinne), Johannes Konradt (14, 3 Dreier), Yasin Kolo (13, 8 Rebounds), Chris Hooper (12, 8 Rebounds, 6 Assists), Erik Nyberg (11, 1 Dreier), Flavio Stückemann (5, 1 Dreier, 6 Assists), Marko Boksic (5) Alieu Ceesay, Thorben Haake, Tobias Möller, Ole Friedrichs.

 

Playoff-Start in Schwelm

Es ist Playoff-Zeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga – jetzt auch für die Itzehoe Eagles. Nach ihrer coronabedingten Auszeit starten sie am Gründonnerstag um 20 Uhr bei den EN Baskets Schwelm in die erste Gruppenphase. Es folgen Heimspiele gegen Gießen am Ostersonntag und Koblenz am darauf folgenden Sonnabend.

Das Training sieht gut aus“, sagt Eagles-Coach Patrick Elzie. Eine gute Nachricht, nachdem das Team vor wenigen Tagen aus der Quarantäne entlassen wurde. Die infizierten Spieler konnten erst nach einem medizinischen Check wieder einsteigen, dabei gelte es, langsam anzufangen, so Elzie. Zwei Wochen ohne Training sind natürlich ein Problem, allerdings hatte es den Gegner aus Schwelm ebenso getroffen. Andererseits sei die Pause nach dem Ende der regulären Saison auch nicht schlecht gewesen, gerade für die angeschlagenen Spieler, sagt der Coach. Jetzt sind alle bereit: „Die Jungs sind heiß.“

Das müssen sie auch sein, denn in Schwelm haben die Eagles noch nicht gewinnen können. „Es wird Zeit“, sagt Elzie – und er sei zuversichtlich. Erst im letzten Spiel der Hauptrunde waren die Itzehoer in Nordrhein-Westfalen zu Gast, präsentierten sich zunächst gut und lagen vorn. „Dann haben sie einfach aufgehört zu spielen“, beschreibt der Trainer, der bei dem Spiel nicht an der Seitenlinie stand, den größten Teil der zweiten Halbzeit auf dem Weg zur 81:91-Niederlage.

Das soll nicht wieder passieren, aber schwer wird es. Schwelm sei heimstark und verfüge über eine ebenso gute wie erfahrene Mannschaft mit Anführer Montrael Scott. Die Ausgeglichenheit der Baskets bekamen die Eagles gerade erst zu spüren: Sechs Spieler der Gastgeber punkteten zweistellig.

Es sind Playoffs, und das in einer schweren Gruppe, das trichterte der Coach seinem Team immer wieder ein. „Wir müssen die Intensität und den Fokus deutlich erhöhen, vor allem in der Defensive“, sagt Elzie. Die Mannschaften, die bereits am Wochenende gestartet sind, haben es vorgemacht. „Man muss Plaoyff-Basketball spielen.“ Das bedeutet: nur mit dem Spiel beschäftigen und weniger Ballverluste. „Jeder Ballbesitz ist wichtig.“

Das Spiel wird im kostenpflichtigen Livestream hier übertragen.

Foto: Chris Hooper, fotografiert von Niki Kürth


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