Schlechte erste Hälfte

Das war ein gebrauchter Tag für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. In der 2. Basketball-Regionalliga unterlag sie beim Bramfelder SV mit 78:89 (5:16, 21:31, 19:15, 33:27).
„Eine katastrophale erste Halbzeit hat unser Schicksal schon relativ früh besiegelt“, sagte Coach Timo Völkerink. „Wir haben ohne jegliche Aggressivität gespielt und uns kampflos ergeben.“ Zusätzlich habe der krankheitsbedingte Ausfall von Tobias Möller sehr weh getan.
Es wurde laut in der Kabine nach dem 26:47-Halbzeitstand. „Dann haben wir wenigstens eine Reaktion gezeigt, sehr gut verteidigt und uns sogar noch einmal in Position gebracht“, so Völkerink. Bis auf acht Punkte kamen die Gäste im vierten Viertel heran, „am Ende ist uns dann etwas die Puste ausgegangen“. Für die verbleibenden vier Spiele wünscht er sich mehr Konstanz von seinem Team: „Wir zeigen im Moment einfach zu häufig zwei Gesichter.“
Eagles: Kyle Parker (27, 3 Dreier), Ole Friedrichs (16), Leon Hutter (15, 5 Dreier), Patrick Pinzke (7, 2 Dreier), Joshua Adomat (5), Scotty Liedtke (3), Arved Schmidt (3, 1 Dreier), Bennet Glimm (2), Arved Böhm, Julien Lukas.

Zweite siegt wieder

Sehr wichtiger Auswärtssieg für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. In der 2. Basketball-Regionalliga siegte sie beim Hamburger Verein Blau-Weiß Ellas mit 81:63 (13:19, 22:8, 24:19, 22:17) und baute nach den jüngsten Niederlagen den Abstand zu den unteren Tabellenregionen wieder aus.

„Angeführt von Kyle Parker haben wir eine überzeugende Teamleistung gezeigt“, stellte Coach Timo Völkerink erfreut fest. Hatten die Hamburger im ersten Viertel noch Vorteile, so übernahmen die Gäste im zweiten Abschnitt mit starker Verteidigung das Ruder. 35:27 stand es zur Halbzeit, danach wuchs die Führung weiter bis zum deutlichen Erfolg.

Ein Schlüssel dafür: Ein Trio bei Ellas, das bisher im Durchschnitt für 48 Punkte gut war, wurde bei 30 Punkten gehalten. „Es war ein verdienter Sieg, da wir defensiv über 40 Minuten die richtige Einstellung und Intensität gezeigt haben“, sagte Völkerink. Hinzu kam eine konstante Offensivleistung, bei der Kyle Parker das Spiel geschickt lenkte, selbst punktete oder die Schützen Scotty Liedtke und Leon Hutter fand. Für die nötige Entlastung im Spielaufbau sorgten Arved Böhm und Arved Schmidt in einer Partie, in der die Eagles-Zweite ihren sechsten Rang festigen konnte.

Eagles: Kyle Parker (34, 3 Dreier), Tobias Möller (10), Leon Hutter (9, 3 Dreier), Scotty Liedtke (8, 2 Dreier), Ole Friedrichs (6), Bennet Glimm (6), Arved Böhm (3, 1 Dreier), Joshua Adomat (2), Arved Schmidt (2), Patrick Pinzke (1).

 

 

Pleite für Zweite

„Ein Tag zum Vergessen.“ Mit vier Worten fasste Timo Völkerink das Wesentliche zusammen. Die von ihm gecoachte zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles spielte gegen den Walddörfer SV in der 2. Basketball-Regionalliga nur ein gutes Viertel. Der Endstand bei der ersten Heimniederlage war deutlich: 67:94 (22:15, 10:25, 13:25, 22:29).

Zehn Minuten lang war die Welt noch in Ordnung für die Gastgeber. Offensiv wie defensiv spielten sie stark und führten verdient. Ebenso verdient war am Ende aber auch die hohe Niederlage: „Gegen die Zonenverteidigung sind wir nicht zurecht gekommen“, sagte Völkerink. „Wir haben zwar den Ball bewegt, aber dabei nie wirklich gefährlich agiert.“

Zehn Punkte im zweiten Viertel waren der deutliche Beweis dafür, zur Halbzeit schien beim 32:40 dennoch alles möglich. Allerdings erledigten sich sämtliche Hoffnungen schnell, denn auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nicht mehr. Die Gäste steuerten einem sicheren Sieg entgegen, und Völkerink blieb nur zu sagen: „Wir müssen die Fehler jetzt aufarbeiten und daraus lernen.“

Eagles: Leon Hutter (13, 2 Dreier), Kyle Parker (13, 3 Dreier), Niko Tsokos (13, 3 Dreier), Tobias Möller (10), Bennet Glimm (4), Patrick Pinzke (4), Arved Böhm (3, 1 Dreier), Joshua Adomat (3), Ole Friedrichs (2), Scotty Liedtke (2), Arved Schmidt.

Dezimiert verloren

Das Spiel ist verloren, der Trainer zufrieden. Paradox? Nicht in der derzeitigen Situation der zweiten Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. Im „kleinen Nordderby“ gegen den SC Rist Wedel 2 gab es in der 2. Basketball-Regionalliga ein 72:85 (15:24, 19:16, 19:23, 19:22).

Die Personalsorgen bei den Eagles sind groß. Niko Tsokos hat den Verein Richtung Niedersachsen verlassen, Kyle Parker fällt mit Bluterguss im Oberschenkel aus, auch Ole Friedrichs fehlte – das Risiko sei nach einer Leistenblessur zu groß gewesen, so Coach Timo Völkerink. Dennoch sei es dem Team gelungen, eine Partie auf Augenhöhe zu gestalten.

Zwar erspielten sich die Gäste im ersten Viertel eine Führung, die sie bis zum 40:34 beim Wechsel hielten und vor dem letzten Abschnitt sogar noch auf 63:53 ausbauten. Doch die Entscheidung war das nicht: Fünf Minuten vor dem Ende waren die Eagles auf einen Punkt herangerückt, um dann die Schlussphase mit 9:22 abzugeben. „Das zeigt ganz klar, dass uns die Luft ausgegangen ist“, sagte Völkerink.

Mit dem Spiel aber sei er sehr zufrieden: „Wir stabilisieren uns langsam.“ Tobias Möller auf Center habe ebenso gut gespielt wie Arved Böhm auf der Aufbauposition, entlastet von Arved Schmidt. Scotty Liedtke und Leon Hutter unterstützten beim Punkten, und Bennet Glimm habe sein bestes Saisonspiel abgeliefert, stellte der Coach fest.

In der Hoffnung, dass die Verletzten schnell zurückkommen, geht es nun in die nächsten Partien gegen Gegner, die schlagbar sind. Trotz der jüngsten Niederlagen haben die Eagles vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, doch einige direkte Vergleiche gegen die Konkurrenten seien schon gewonnen, so Völkerink. „Es ist wichtig, ruhig zu bleiben, die Leistung der letzten beiden Spiele zu bestätigen und sich wieder zu belohnen.“

Eagles: Tobias Möller (20, 1 Dreier), Scotty Liedtke (16, 1 Dreier), Leon Hutter (8, 2 Dreier), Arved Böhm (7), Joshua Adomat (6), Patrick Pinzke (6, 2 Dreier), Bennet Glimm (6), Arved Schmidt (3), Jöran Krüger, Julien Lukas, Ben Paulsen.

 

 

Zweite unterliegt

Die Chance auf den wertvollen Auswärtssieg war da – doch die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles konnte sie nicht nutzen. Bei der BG Hamburg-West gab es ein knappes 63:69 (18:18, 13:13, 14:17, 18:21).

Es war eine enge Partie, zur Halbzeit beim 31:31 ausgeglichen und bis zum Ende spannend. Die Eagles hätten es verpasst, ihre Stärken durchzusetzen, urteilte Coach Timo Völkerink. Gerade am Brett sei mehr möglich gewesen, „wir waren nicht konsequent genug“. Hinzu kam, dass sich das Team immer wieder habe aus dem Rhythmus bringen lassen, insbesondere durch die schwachen Schiedsrichtern, unter denen beide Mannschaften gelitten hätten. Mitentscheidend waren die Pfiffe gegen Kyle Parker, der nach einer umstrittenen Entscheidung in der Schlussphase auf die Bank musste.

Trotz der Niederlage stehen die Eagles auf einem sicheren sechsten Platz. Kommenden Sonnabend wollen sie ihre weiße Weste in eigener Halle bewahren: Um 18 Uhr beginnt die wichtige Partie gegen den Tabellennachbarn Walddörfer SV im Sportzentrum am Lehmwohld.

Eagles: Kyle Parker (17, 1 Dreier), Leon Hutter (12, 4 Dreier), Ole Friedrichs (10), Arved Böhm (9, 1 Dreier), Bennet Glimm (8), Tobias Möller (4), Patrick Pinzke (3, 1 Dreier), Joshua Adomat, Dany Kassawat, Jöran Krüger, Julien Lukas, Paul Schmidt.

 

 

Zweite ohne Fortune

Die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles hat in der 2. Basketball-Regionalliga die nächste Niederlage kassiert. Coach Timo Völkerink war nicht unzufrieden mit der Leistung beim TSV Bargteheide, doch nach 40 Minuten siegten die Gastgeber 69:58 (17:14, 18:13, 17:18, 17:13).

Es war das erste Spiel der Zweiten ohne Niko Tsokos, der die Eagles Richtung Niedersachsen verlassen hat. Nach den turbulenten Tagen sei dem Team auch bei diesem Auswärtsspiel das Pech treu geblieben, stellte Völkerink fest. Schon früh im Spiel verletzte sich Ole Friedrichs und konnte nicht mehr eingesetzt werden. „Zusätzlich hatten wir auf allen Positionen früh Foulprobleme.“ Nur drei Minuten lang konnten die Itzehoer wie geplant über das ganze Feld verteidigen, dabei hätten sie sich aber zu ungeschickt angestellt und zu viele Fouls eingehandelt, stellte der Coach fest. Besonders die drei Pfiffe gegen Tobias Möller in der ersten Hälfte wogen schwer angesichts des Ausfalls von Ole Friedrichs. Zur Halbzeit stand es 35:27 für Bargteheide, auch bedingt durch das fehlende Wurfglück auf Seiten der Gäste.

„Nichtsdestotrotz haben wir ein sehr gutes Spiel gezeigt“, stellte Völkerink fest. Die abstiegsgefährdeten Bargteheider hätten sehr viel Physis ins Spiel gebracht, die Eagles hielten dagegen. 40 Minuten hätten sie die Partie offen gestaltet, am Ende aber nicht das nötige Glück gehabt. Dennoch: „Unter dem Strich war es ein Schritt nach vorn.“

Kommenden Sonnabend steigt das „kleine Derby“ gegen die Zweitvertretung des SC Rist Wedel um 15 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld. Doch die Verletzungssorgen sind groß: Die Diagnose bei Ole Friedrichs steht aus. Und auch bei Kyle Parker, der schon angeschlagen in die Partie in Bargteheide ging, ist die weitere Entwicklung abzuwarten.

Eagles: Kyle Parker (27, 4 Dreier), Leon Hutter (15, 3 Dreier), Tobias Möller (10), Bennet Glimm (4), Jöran Krüger (2), Joshua Adomat, Arved Böhm, Ole Friedrichs, Scotty Liedtke, Julien Lukas, Arved Schmidt.

 

Zweite siegt erneut

Zu Hause bleibt die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles eine Macht. Auch der Tabellenvierte BG Halstenbek-Pinneberg wurde in der 2. Basketball-Regionalliga mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Und diese fiel deutlich aus: Die Eagles gewannen souverän mit 88:66 (20:10, 23:23, 22:17, 23:16).

Druckvoll wollten die Gastgeber ins Spiel starten. Gesagt, getan: Während der gesamten ersten Halbzeit verteidigten sie über das gesamte Feld und zwangen den Gegner so immer wieder zu Ballverlusten. Damit war Coach Timo Völkerink sehr einverstanden, mit der Angriffsleistung weniger: „Offensiv läuft es noch nicht ganz so rund.“

Ein Grund dafür sei, dass Niko Tsokos und Kyle Parker viel Zeit gemeinsam auf dem Feld verbringen, aber eigentlich dieselbe Position spielen. Das gelte es weiter zu optimieren, so Völkerink. Denn: „Beide geben uns eine Qualität, die in der Regionalliga unbezahlbar ist.“ Und wenn dann alle so mitzögen wie in dieser Partie, gerade auch in der Verteidigung, dann sei es auch möglich, gegen eines der Top-Teams der Liga zu dominieren.

Nur der Auftakt in die zweite Hälfte geriet nach dem 43:33 zur Pause etwas schwierig, die Gäste verkürzten mit schnellen Punkten. Die Reaktion der Eagles: Sie blieben erstens ruhig, zweitens stellte Völkerink auf Zonenverteidigung um. Denn mit dem Druck in der ersten Hälfte seien die Pinneberger müde gespielt worden – „wir wussten, dass die Trefferquoten sinken mussten“. Genau so kam es, der Gegner hatte fast nur noch einzelne Glanzlichter von Ex-Eagle Levi Levine (35 Punkte) zu bieten und konnte auch in der Verteidigung nicht mehr dagegen halten. So wuchs der Vorsprung bis zum klaren Sieg, mit dem die Eagles auch den direkten Vergleich gewonnen haben.

In eigener Halle bleiben sie damit ungeschlagen und haben sich mit dem „absolut verdienten Sieg“ (Völkerink) auf den fünften Rang vorgearbeitet. Optimistisch blickt der Coach auf den Rest der Saison, zumal zwei länger verletzte Spieler wieder dabei sind: Scotty Liedtke und Joshua Adomat konnten ihr Comeback feiern.

Eagles: Kyle Parker (27, 3 Dreier), Ole Friedrichs (16), Niko Tsokos (14, 1 Dreier), Leon Hutter (8, 2 Dreier), Arved Böhm (7), Tobias Möller (6), Bennet Glimm (5), Patrick Pinzke (3, 1 Dreier), Scotty Liedtke (2), Joshua Adomat.

 

 


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