Souveräner Heimsieg

Erster Saisonsieg für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles – und daran bestand nie ein Zweifel. Gegen den TuS Ebstorf gab es in der 2. Basketball-Regionalliga ein deutliches 86:55 (27:10, 20:18, 21:9, 18:18).

Die Vorgabe von Eagles-Coach Timo Völkerink war klar: Die Größenvorteile galt es zu nutzen. Das setzte sein Team von Beginn an konsequent um, die Gäste aus Niedersachsen waren im ersten Viertel überfordert. Dazu trug auch die starke Verteidigung der Gastgeber bei, die den Ebstorfern keinen Raum ließ, sodass diese kaum zu guten Würfen kamen. Im ersten Viertel punkteten sie, wenn überhaupt, fast nur von der Freiwurflinie. Über 9:0 und 20:1 erspielten sich die Eagles eine klare Führung.

Das zweite Viertel verlief ausgeglichener, weil die Itzehoer etwas nachließen und die Gäste sich besser zurechtfanden. Der Halbzeitstand von 47:28 war dennoch komfortabel. Nach dem Wechsel galt es, den Gegner gar nicht erst Hoffnung schöpfen zu lassen. Das gelang mit denselben Mitteln wie im ersten Viertel: Bald betrug der Vorsprung 30 Punkte, am Ende stand ein souveräner Sieg.

Eagles: Scotty Liedtke (Foto, 22, 3 Dreier), Chris Meyer (17, 2 Dreier), Tobias Möller (17, 1 Dreier), Ole Friedrichs (10), Bennet Glimm (8), Leon Hutter (6, 1 Dreier), Joshua Adomat (4), Jöran Krüger (2), Bastian Möller, Patrick Pinzke.

 

 

Entscheidung verpasst

Mit einer Woche Verspätung hat für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles die Saison der 2. Basketball-Regionalliga begonnen. Und das unglücklich: Gegen die Bargteheide Bees gab es ein 74:75 (21:23, 18:13, 17:15, 18:24).

Die Eagles zeigten einen „sehr schwachen Start“, wie Coach Timo Völkerink feststellte. Immer wieder ließ die Manndeckung die Spieler der Gäste aus den Augen, so führte Bargteheide schnell mit zehn Punkten. „Es war klar zu erkennen, dass der Gegner schon ein Spiel gehabt hatte, sie kamen wesentlich besser in die Partie als wir“, so Völkerink. Die erste Begegnung der Eagles in Hamburg war eine Woche zuvor unter unglücklichen Umständen ausgefallen wegen eines Corona-Falles im Umfeld der Hamburger.

Der Trainer reagierte und stellte um auf Zonenverteidigung. Das zeigte Wirkung: Den Bees gelang nur noch wenig, noch im ersten Viertel kamen die Gastgeber vor allem durch Ole Friedrichs immer dichter heran. Im zweiten Abschnitt gewannen die Eagles endgültig die Oberhand und gingen, angeführt von Christopher Meyer (Foto), in Führung. Zur Halbzeit stand es 39:36, auch im dritten Viertel lagen die Eagles ständig vorn.

Doch es gelang ihnen nicht, sich entscheidend vom Gegner abzusetzen: „Was wir uns vorwerfen müssen, ist, dass wir einfach nicht konstant genug gescort haben“, sagte Völkerink. Als die Eagles im letzten Viertel etwas nachließen, waren die Bargteheider da. Zudem kassierten die Gastgeber in einer bis dahin sehr fairen Partie viele Foulpfiffe, darunter zwei Mal für unsportliche Fouls. Die Folge waren 18 Freiwürfe für die Bees, die in der Offensive viele Probleme gehabt hatten, nun aber von der Linie zu einfachen Punkten kamen. Beim 74:74 fünf Sekunden vor Schluss unterlief den Itzehoern ein weiteres unnötiges Foul, einer der beiden Freiwürfe saß zum Sieg für die Gäste. Die Eagles schafften es nicht mehr, einen letzten Wurf loszuwerden.

Sehr glücklich hätten die Bees gewonnen, die Eagles auf der anderen Seite aber verdient verloren, so Völkerink. Weiterhin sei zu merken, dass dem Team der klassische Point Guard fehle. Die Belastung für Chris Meyer im Spielaufbau und als Punktesammler sei hoch, sehnlichst werde der Einstieg des noch verletzten Ege Ildan erwartet. Dennoch: „Wir müssen aus dem Spiel die richtigen Lehren ziehen und lernen, den Deckel drauf zu machen – und das auch frühzeitig.“

Eagles: Chris Meyer (26, 3 Dreier), Leon Hutter (17, 4 Dreier), Ole Friedrichs (14), Scotty Liedtke (14), Joshua Adomat (2), Bastian Möller (1), Bennet Glimm, Jöran Krüger, Tobias Möller, Patrick Pinzke, Leon Bielenberg.

 

 

Leader für die Zweite

Dieser Neuzugang ist in doppelter Hinsicht wichtig für die Itzehoe Eagles. Als Freiwilligendienstler unterstützt Ege Ildan bei vielfältigen Aufgaben im Verein. Doch auch sportlich soll er eine zentrale Rolle einnehmen als Führungsspieler der zweiten Herrenmannschaft in der 2. Regionalliga.

Ildan ist 19 Jahre alt, stammt aus Düsseldorf und spielt seit bald zehn Jahren Basketball. Zuletzt war er zwei Jahre lang für die Bayer Giants Leverkusen in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga NBBL aktiv und sammelte zudem Erfahrungen im Herrenbereich in der 1. Regionalliga. „Ein interessanter Mann“, sagt Timo Völkerink, Coach der Eagles-Zweiten und Assistant Coach in der ersten Mannschaft. „Er hat sich konstant weiterentwickelt und jedes Jahr verbessert, was seine Arbeitseinstellung unterstreicht.“

Ildan sieht in Itzehoe eine gute Chance, den Weg in den professionellen Basketball weiter zu verfolgen, die Kombination mit dem Freiwilligendienst bot eine gute Gelegenheit. Neben dem Training mit der zweiten Mannschaft gehört er auch zum erweiterten Kader des Zweitliga-Teams. Dort wolle er sich die ersten ProB-Minuten erkämpfen und von den anderen Guards lernen, sagt der 19-Jährige. Das funktioniere schon jetzt gut mit den erfahrenen Spielern wie Flavio Stückemann und Achmadschah Zazai: „Die Kleinigkeiten machen es aus.“

Seine Spielweise beschreibt der Neu-Eagle als sehr aggressiv, auf dem Feld gebe er alles: „Wenn irgendwo ein freier Ball ist, schmeiße ich mich darauf.“ In der 2. Regionalliga solle er vor allem als Aufbauspieler agieren und dem Team die nötige Sicherheit im Spielaufbau geben, sagt Völkerink. Bisher war Ildan eher auf dem Flügel eingesetzt, jetzt freut er sich auf die Aufgabe: „Der Point Guard ist der Leader, deswegen ist es eine ganz neue Erfahrung.“ Der 19-Jährige lässt keinen Zweifel daran, dass er liefern will, was von ihm erwartet wird – und auch sein Coach ist sehr zuversichtlich: „Ege ist ein super Typ, der perfekt in unser Team passt.“ Ildan sei sicherlich eine Investition in die Zukunft: „Ich traue ihm eine steile Entwicklung zu.“

Vor dem Schritt nach Itzehoe hörte Ildan nicht nur Positives, wie er schildert: Eine hässliche Stadt erwarte ihn. Das findet er nicht, mit seinem Start im Norden ist er zufrieden: Es sei sogar noch besser angelaufen, als er es sich vorgestellt habe. Das habe viel mit dem Verein zu tun, in dem wie in einer Familie zusammengehalten werde. Und auch in der ersten Herrenmannschaft kämen alle gut miteinander aus: „Das ist mir sehr wichtig.“

Spielausfall statt Auftakt

Der Saisonstart in der 2. Basketball-Regionalliga fiel aus für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. Die Partie bei der BG Hamburg-West fand nicht statt.

Glücklich war Eagles-Coach Timo Völkerink nicht über das Geschehen, das ein Corona-Fall im weiteren Umfeld der Hamburger Mannschaft ausgelöst hatte. Die Regelung in der Regionalliga sei klar, so Völkerink: Die Spiele fänden statt, bis drei Akteure eines Teams in Quarantäne seien. Allerdings hätten sich die Schiedsrichter nicht in die unsichere Situation begeben wollen und in vorbildlicher Weise frühzeitig informiert. Nicht optimal gelaufen sei dann die Abstimmung mit der Spielleitung: „Wir wussten, dass das Spiel ausfällt, und wollten klären, dass wir nicht extra hinfahren müssen“, so Völkerink. Das gelang nicht – so fuhr das Team mit einem gemieteten Kleinbus und neun Spielern in die Halle, wartete die geforderte Zeit ab und kehrte nach Itzehoe zurück. „Es ist sehr schade, dass man da nicht an einem Strang zieht“, sagte der Eagles-Coach.

Saison für Zweite vorbei

Auch die Saison der zweiten Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles ist beendet. Das hat der Vorstand der Regionalliga beschlossen, damit schließen die Eagles die Spielzeit als Achter der 2. Basketball-Regionalliga Nord ab.

Am 12. März war der Spielbetrieb zunächst angesichts der Corona-Krise unterbrochen worden. Jetzt folgt die Regionalliga den Beschlüssen der 2. Liga und einiger Landesverbände. Denn: Die Austragung der noch ausstehenden Spiele sei unmöglich. Es sei damit zu rechnen, dass die Verfügungen, die die Nutzung von Sportanlagen untersagen, verlängert werden: „Das Nachholen aller Spiele im Mai – falls erlaubt – dürfte sich praktisch nicht darstellen lassen, auch weil die Vergabe von Hallenzeiten wegen überlasteter Sport- bzw. Schulämter kaum durchführbar ist.“

Die aktuellen Stände in den Ligen wurden zu Abschlusstabellen erklärt. Meister im Norden ist EBC Rostock 2, die Eagles schaffen als Achte den sicheren Klassenerhalt. Diejenigen Teams, die ohnehin keine Chance mehr hatten, sich auf einen Nichtabstiegsplatz vorzuarbeiten, sind Absteiger. Im Norden betrifft das den TSV Kronshagen.

Start in der 2. Regio

Den achten Platz belegte die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles in der vergangenen Saison der 2. Basketball-Regionalliga, die im Corona-Lockdown abgebrochen wurde. Jetzt sagt Coach Timo Völkerink: „Wir wollen besser abschneiden als letztes Jahr.“ Die Saison startet am Sonnabend um 18.45 Uhr mit einer Partie bei der BG Hamburg-West.

„Ansehnlichen Teambasketball“ wolle die Eagles-Zweite spielen, sagt Völkerink. Mit Joshua Adomat, Leon Hutter, Ole Friedrichs, Jöran Krüger, Scotty Liedtke, Tobias Möller, Patrick Pinzke und Bennet Glimm sind eine Reihe Stammkräfte weiterhin dabei. Bastian Möller ist aus der dritten Herrenmannschaft dazu gestoßen, von dort soll auch Julien Lukas aushelfen, mit Leon Bielenberg rückte der nächste Jugendspieler in den Kader auf.

Zudem sind in Ege Ildan aus Leverkusen und Chris Meyer aus Rendsburg zwei Neue dabei, von denen Völkerink Einiges erwartet: „Mit Ege und Chris haben wir zwei absolute Leader dazu gewonnen.“ Sie sollen nicht nur die Zweite anführen, sondern sich im Saisonverlauf auch in den erweiterten Kader der ersten Mannschaft spielen. Das Team habe sich stetig weiterentwickelt, sagt der Trainer. Das gelte es jetzt zu zeigen.

80:99 - Zweite verliert

„Wir haben sehr ordentlich gespielt.“ Doch der Gegner der zweiten Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles um Coach Timo Völkerink war besser: Der EBC Rostock 2 kletterte mit einem 99:80 (23:19, 25:19, 24:21, 27:21) an die Tabellenspitze der 2. Basketball-Regionalliga.

Bei den Gastgebern ging Tobias Möller angeschlagen in die Partie, Ole Friedrichs konnte nach einer Verletzung im ersten Viertel nur unter Schmerzen spielen. Ganz fehlten am Brett Jöran Krüger und Bennet Glimm. „Unter diesen Umständen bin ich nicht unzufrieden“, sagte Völkerink. Im ersten Viertel bot sein Team den Rostockern vor allem durch fünf Dreier von Kyle Parker und Scotty Liedtke Paroli. Ein Korb mit Foul durch Ole Friedrichs, der auch den Freiwurf verwandelte, brachte im zweiten Viertel beim 28:27 sogar die Führung. Aber: „Wir haben uns zu viele kleine Fehler erlaubt, die eine clevere Rostocker Mannschaft bestraft hat“, so Völkerink.

Nach leichten Ballverlusten stand es auf einmal 32:42. Die Eagles berappelten sich, dann folgten die nächsten Ballverluste, die die Gäste zur 48:38-Führung zur Halbzeit nutzten. In der zweiten Hälfte spielte der EBC souverän, kreierte immer wieder gute Abschlüsse und traf gut. Auch die Eagles hatten weiter gute Szenen, für eine Aufholjagd reichte es aber nicht.

Eagles: Kyle Parker (31, 6 Dreier), Ole Friedrichs (17), Scotty Liedtke (15, 3 Dreier), Leon Hutter (8, 2 Dreier), Patrick Pinzke (5, 1 Dreier), Tobias Möller (2), Arved Schmidt (2), Arved Böhm, Joshua Adomat, Julien Lukas, Ben Paulsen, Dany Kassawat.

 


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