Vereinschef bestätigt

Er arbeitet mit einem „unglaublich tollen Team“. Und der Verein hat noch viel vor. Das waren die beiden Gründe, warum Volker Hambrock wieder als Vorsitzender der Itzehoe Eagles kandidierte. Die Mitglieder wählten ihn einstimmig, ebenso wie Schatzmeister Stefan Flocken. Auch für ihn war es keine Frage, erneut anzutreten: „Es macht einfach Spaß, dieses ganze Konstrukt weiterzuentwickeln.“ Wiedergewählt wurden auch Beisitzerin Diana Weilguny und Kassenprüfer Patrick Pinzke.

„Wir haben ein gutes Jahr hinter uns“, bilanzierte Hambrock. Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verlief „interessant, aber am Ende sehr erfolgreich“ mit dem ersten Sieg in einem Playoff-Spiel – und das, obwohl die Eagles zu den Teams mit den kleinsten Etats gehörten. Auch mit dem weiteren Spielbetrieb war der Vorsitzende sehr zufrieden vom siebten Platz der zweiten Herrenmannschaft in der 2. Regionalliga bis zur Entwicklung im weiblichen Bereich. Hier hob Hambrock besonders die Landesmeistertitel für die W12 und W14 hervor: Damit hätten die Eagles an frühere Itzehoer Erfolge angeknüpft.

Rund 300 Mitglieder haben die Itzehoe Eagles, die sich vor vier Jahren mit 90 Mitgliedern gegründet hatten. Groß ist die Jugendabteilung, im Land seien die Eagles hier der zweitstärkste Verein, so Hambrock. Im Bereich des Jugendleistungssports endete nach einem Jahr Nachwuchs-Basketball-Bundesliga die Zusammenarbeit mit der Eagles Basketball Academy. Neu ist dafür eine Kooperation mit dem SC Rist Wedel: Itzehoer Talente spielen im Wedeler Team in der Jugend-Basketball-Bundesliga in der Altersklasse U16. Der Vorsitzende betonte zudem die gute Entwicklung im Nachwuchsprogramm Assist und bei der Showtanzgruppe Eagles Fighters mit Trainerin Ani Martirosjan und Abteilungsleiterin Nicole Köhler.

Im finanziellen Bereich konnte Schatzmeister Flocken eine „absolute Punktlandung“ vermelden, „wir sind weiterhin schuldenfrei“. Besonders dankte er der 2. Vorsitzenden Martina Iversen und ihrem Mann Peter für die Unterstützung. Und darüber hinaus den Sponsoren: „Ohne die wäre das alles gar nicht möglich.“ In diesem Bereich gelte es weiter hart zu arbeiten, betonte Hambrock und verband das mit einem Aufruf: „Wir sind für jeden dankbar, der uns eine Tür aufmacht.“

Der Verein sehe sich allerdings gezwungen, zum ersten Mal seit der Gründung die Beiträge anzupassen: Zum Jahresbeginn 2020 sollen sie um 2 Euro steigen. Denn die Kosten stiegen, begründete Hambrock, stellte aber auch fest: „Wir sind dann immer noch sehr moderat.“

 

 

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