Eagles Fighters

Die Idee gab es schon lange, im Jahr 2016 haben die Itzehoe Eagles sie umgesetzt: Die eigene Showtanz-Gruppe Eagles Fighters wurde gegründet. Olivia Chalubowicz baute sie auf, studienbedingt übergab sie im Sommer 2018 die Leitung der Gruppe an Ani Martirosjan.

Heimspiele der Itzehoe Eagles ohne die Eagles Fighters gibt es eigentlich nicht. Doch so war es in der Pandemie-Saison: keine Fans und auch keine Fighters. Das ändert sich zum Glück in der ersten Saison der Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

„Die Corona-Krise hat uns sehr mitgenommen“, sagt Ani Martirosjan. Die 20-jährige Trainerin studiert nach ihrem Abitur in Berlin Englisch und Spanisch auf Lehramt, war allerdings noch gar nicht in der Universität. Auch das dritte Semester wird online abgehalten. Bei den Fighters sorgte die Pandemie dafür, dass lange kein Tanzraum zur Verfügung stand: Das Haus der Jugend hatte geschlossen und machte erst spät wieder auf.

Wie so viele setzten auch die Tänzerinnen auf Online-Training: Doch über Zoom-Konferenzen lief es „semi-optimal“, so Ani Martirosjan. Unterschiedliche Internet-Geschwindigkeiten machten Probleme, mal fehlte die Musik, mal war sie zu laut, und Aufstellungen oder Synchronität sind schwierig zu üben, wenn sich alle nur über den Bildschirm sehen. Hinzu kam die Frage der Motivation: „Wir wussten nicht, ob wir jemals wieder auftreten können.“

Doch Aufgeben kam nicht in Frage. Die Gruppe traf sich mit Abstand beispielsweise auf Sportplätzen, die Trainerin dachte sich viele neue Choreographien aus. „Es war eine krasse Achterbahnfahrt, aber sie hat uns total zusammengeschweißt.“ Nach Abgängen, verursacht durch Corona wie auch durch Studium, sind es jetzt noch acht Fighters. „Wir suchen auf jeden Fall noch mehr Mädels und Jungs, die bei uns tanzen möchten“, sagt Ani Martirosjan.

Immer montags von 17 bis 18 Uhr macht sie Tanzangebote im Haus der Jugend und hält dabei auch Ausschau nach Talenten. Auf Instagram (@eaglesfighters) ist die Entwicklung der Showtanzgruppe zu verfolgen, mit der die Trainerin zufrieden ist: „Wir haben uns echt durchgekämpft – zu acht sind wir schon richtig gut.“ Dem Publikum werde bei den ProA-Heimspielen viel Neues geboten, denn die Fighters wollten den Erwartungen gerecht und immer professioneller und besser werden, so Ani Martirosjan. „Wir wollen gemeinsam mit den Eagles wachsen und freuen uns total auf die neue Saison.“


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