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Dominanter Auftritt

Die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles bleibt weiter im Rennen um die Meisterschaft in der 2. Basketball-Regionalliga. Bei Tura Harksheide geriet das Team von Timo Völkerink nie in Gefahr und siegte mit 87:62 (14:10, 24:17, 30:15, 19:20).

"Insgesamt war es wieder eine sehr stabile defensive Leistung", stellte Völkerink fest. Unter den Körben hatten Tobias Möller, Bennet Glimm und Joshua Adomat alles unter Kontrolle, auch die Offensive der Gäste lief besonders im zweiten und dritten Viertel. Eine große Stütze war erneut Thorben Haake mit acht Treffern von der Dreierlinie bei sehr guter Quote.

Nach einem punktearmen ersten Viertel setzten sich die Eagles im zweiten Abschnitt ab bis zum 38:27-Pausenstand. "Wir haben in der zweiten Halbzeit noch einmal etwas an Geschwindigkeit zulegen können", sagte Völkerink - das bekamen die Gastgeber zu spüren und erzielten im dritten Viertel nur halb so viele Punkte wie ihr Gegner. In den letzten zehn Minuten brachten die Itzehoer, bei denen mit Thore Dilschmann der nächste Jugendspieler ein gutes Regionalliga-Debüt feierte, den Sieg ohne Probleme nach Hause.

Eagles: Thorben Haake (26, 8 Dreier), Tobias Möller (23), Lasse Thias (12, 2 Dreier), Semjon Weilguny (11, 1 Dreier), Bennet Glimm (7), Joshua Adomat (3), Tjelle Dietz (3, 1 Dreier), Leon Bielenberg (1), Thore Dilschmann (1), Marlon Broders, Leon Hutter, Bruno Stephan.

 

Starke erste Hälfte

Sprungball. Tobias Möller sichert das Spielgerät für sein Team, nach drei Sekunden hat Thorben Haake den Ball an der Dreierlinie, wirft und trifft. Ein höchst gelungener Auftakt für eine richtig gute erste Halbzeit der zweiten Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. In der 2. Basketball-Regionalliga hat sie die BG Halstenbek/Pinneberg deutlich besiegt mit 88:70 (24:15, 28:13, 22:22, 14:20).

Eagles-Coach Timo Völkerink sprach mit Blick auf die gesamte Partie von einer „soliden Mannschaftsleistung“, die ersten 20 Minuten waren durchaus mehr als das: „Mit dem Start bin ich besonders zufrieden, da haben wir sehr stark gespielt und gezeigt, dass wir noch ein Wörtchen um die Meisterschaft mitzureden haben.“ Nach Haakes Dreier zog Semjon Weilguny sofort nach, es stand 11:2, als nicht einmal zwei Minuten gespielt waren.

Viele schöne Aktionen und Spielzüge folgten in der ersten Hälfte, ein besonderes Lob hatte Völkerink für die „junge Garde“ parat. Die Nachwuchsspieler hätten nicht nur mit viel Einsatz überzeugt, zudem glänzten Lasse Thias, Bruno Stephan und Luis Messerschmidt in seinem ersten Regionalliga-Spiel mit guten Quoten. Der intensiven Verteidigung und dem Angriffswirbel der Gastgeber hatten die Pinneberger wenig entgegen zu setzen, zur Halbzeit stand es 52:29.

Die zweite Hälfte verlief ruhiger, die Highlights kamen nun deutlich seltener, während die Eagles souverän auf den Sieg zusteuerten. Damit sind sie als Dritter punktgleich mit den führenden Teams aus Bremen und Bargteheide. Drei Partien stehen noch aus gegen Harksheide, Rostock und zum Abschluss Bremen – alle auswärts.

Eagles: Thorben Haake (19, 5 Dreier), Semjon Weilguny (15, 3 Dreier), Tobias Möller (Foto, 14, 2 Dreier), Joshua Adomat (8), Lasse Thias (8, 2 Dreier), Marlon Broders (7, 1 Dreier), Bruno Stephan (6, 2 Dreier), Leon Hutter (5), Luis Messerschmidt (4), Bennet Glimm (2), Tjelle Dietz.

 

Wer will FSJler werden?

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Dezimiert verloren

Stark ersatzgeschwächt ging die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles in die Partie gegen die BG Hamburg-West. Das junge Itzehoer Team zeigte in der 2. Basketball-Regionalliga einen beherzten Auftritt, doch dieses Mal reichte es nicht ganz für den Spitzenreiter: Die Gäste gewannen mit 68:64 (18:21, 19:13, 14:19, 17:11).

Mit Thorben Haake fehlte den Eagles der beste Punktesammler, unter dem Korb waren Tobias Möller und Ole Friedrichs nicht dabei. „Das war natürlich eine Hypothek, aber wir haben permanent gefightet und uns ein enges Spiel erarbeitet“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Die Mannschaft habe bewiesen, dass sie Ausfälle kompensieren könne, sich aber leider am Ende nicht belohnt.

„Zu viele kleine Fehler kosteten am Ende den Sieg“, so Völkerink. In der Zone hätten die Gastgeber zu viele einfache Punkte der Hamburger zugelassen, auch im Rebound hatten die Itzehoer immer wieder Schwierigkeiten. Das galt selbst nach Freiwürfen der Gegner – besonders bitter war ein Hamburger Offensivrebound in der Schlussphase: Die Gäste hatten einen ihrer seltenen Dreier getroffen und lagen knapp vorn, die Eagles schickten sie per Foul an die Freiwurflinie, um an den Ball zu kommen. Tatsächlich gingen beide Freiwürfe daneben, aber der Rebound landete bei der BG.

Hinzu kamen einige Itzehoer Ballverluste in der entscheidenden Phase, so gelangen im letzten Viertel nur elf Punkte – zu wenig. Trotz der Niederlage vergaß der Coach nicht, unter welchen Voraussetzungen sein Team aufgelaufen war: „Ich bin dennoch unheimlich stolz auf die Jungs.“

Eagles: Semjon Weilguny (24, 3 Dreier), Leon Hutter (21, 4 Dreier), Bennet Glimm (Foto, 8), Lasse Thias (5, 1 Dreier), Jöran Krüger (4), Joshua Adomat (2), Tjelle Dietz, Leon Bielenberg, Marlon Broders, Bruno Stephan.

 

 

 

Starkes Spiel gegen Wedel

Eine klare Führung schmolz zwar zum Ende des Spiels, aber der Derbysieg ging an die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles: In der 2. Basketball-Regionalliga siegte sie beim SC Rist Wedel 2 mit 77:73 (13:14, 22:19, 23:15, 19:25).

In der edel-optics.de-Arena, der Heimhalle des Erstligisten Hamburg Towers, starteten die Wedeler sehr aggressiv. Eagles-Leistungsträger Thorben Haake wurde permanent gedoppelt, auf diese Weise erzwangen die Gastgeber viele Ballverluste. Doch es sei klar gewesen, dass der Gegner nicht über die gesamten 40 Minuten hinweg so viel Aufwand betreiben konnte, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. „Mit zunehmender Spieldauer haben wir bessere Lösungen gefunden.“ In der zweiten Hälfte habe sein Team die Wedeler Verteidigung immer wieder zu sehr weiten Wegen gezwungen und so den hohen Vorsprung herausgespielt.

Dabei mussten die Eagles ohne den verletzten Ole Friedrichs sowie den kurzfristig ausgefallenen Semjon Weilguny auskommen. In einer engen ersten Hälfte wechselte die Führung acht Mal, bis die Gäste mit einem 35:33 in die Pause gehen konnten. Im dritten Viertel setzten sie sich ab und vergrößerten den Abstand auch im letzten Abschnitt weiter.

Dann habe er experimentiert, was dem Rhythmus in der Offensive geschadet habe, so Völkerink. Wedel holte auf, doch die Eagles antworteten auf dem Weg zum verdienten Sieg – unter anderem durch einen wichtigen Dreier von Nachwuchsspieler Tjelle Dietz in der letzten Spielminute. Ebenso mutig habe Lasse Thias seinen Beitrag geleistet, lobte der Trainer, der mit Thore Dilschmann eigentlich den nächsten jungen Spieler einbauen wollte. Gesundheitliche Gründen verhinderten das Debüt, das aber nur aufgeschoben ist: „Er überzeugt im Training vollkommen“, so Völkerink.

Verlassen konnte er sich wieder auf Thorben Haake und Tobias Möller, die an beiden Enden des Feldes sehr aktiv gewesen seien. Der Ausfall Weilgunys habe in dem sehr zerfahrenen Spiel weh getan, aber: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass aktuell immer andere übernehmen.“ Gerade Leon Hutter blühe dann auf: „Auch er hat eine stabile Leistung gezeigt mit einem besseren offensiven Zugriff.“

Bereits am Sonnabend, 5. März, ist der Tabellenführer wieder gefordert, dieses Mal gegen den Vierten BG Hamburg-West. Die Partie im Sportzentrum am Lehmwohld beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Es gelten die 3G-Regel und Maskenpflicht.

Eagles: Thorben Haake (38, 6 Dreier), Tobias Möller (10), Leon Hutter (8, 2 Dreier), Jöran Krüger (7), Lasse Thias (5, 1 Dreier), Bennet Glimm (4), Tjelle Dietz (3, 1 Dreier), Joshua Adomat (2).

 

 

 

66:69 in Bramfeld

Ersatzgeschwächt trat die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Regionalliga an – das kennt sie schon. Beim Bramfelder SV konnten die Ausfälle nicht ganz kompensiert werden: Die Gastgeber gewannen ein enges Spiel mit 69:66 (16:11, 23:22, 12:16, 18:17).

Unter dem Korb fehlten gleich mehrere tragende Säulen: Ole Friedrichs musste mit Rückenproblemen passen, Tobias Möller war in der ersten Mannschaft im Einsatz, auch Jöran Krüger fehlte. So musste erneut Ragnar Menzel aus der dritten Mannschaft aushelfen, hat damit allerdings das zulässige Kontingent an Einsätzen für diese Saison ausgeschöpft. Ebenfalls nicht dabei war Coach Timo Völkerink, Dennis Wesselkamp vertrat ihn.

Und er sah, wie sein Team von Beginn an durch die Gastgeber hart unter Druck gesetzt wurde. Bramfeld sorgte dafür, dass Semjon Weilguny und Thorben Haake im Spielaufbau alle Hände voll zu tun hatten, und profitierte dabei auch von einer sehr großzügigen Linie des jungen Schiedsrichtergespanns: „Sie haben viel zugelassen“, so Wesselkamp. Kaum einmal kam seine Mannschaft zu einfachen Würfen, doch auch die Eagles verteidigten hart. Im zweiten Viertel gerieten sie mit neun Punkten in Rückstand, hielten aber dagegen. Halbzeitstand: 39:33 für Bramfeld.

Noch härtere Defensive wollte Wesselkamp in der zweiten Hälfte sehen, Bramfeld wich aber nicht zurück und baute den Vorsprung aus. Ein Eagles-Lauf kurz vor Viertelende machte das Spiel wieder knapp, vor den letzten zehn Minuten stand es 49:51 aus Sicht der Gäste. Komplett ausgeglichen ging es mit mehreren Führungswechseln durch den letzten Abschnitt, bis die Hamburger die entscheidenden Punkte machten und clever die Zeit runterspielten. Nur noch zwei Sekunden hatten die Eagles für den letzten Dreierversuch zum Ausgleich, doch Haake vergab, und der erhoffte Foulpfiff blieb aus.

„Kein Beinbruch“, kommentierte Wesselkamp. „Wir wissen, dass es hart wird in den kommenden Spielen.“ Und die kommen schnell: Donnerstag geht es zum Derby bei Wedel, am Sonnabend treffen die Eagles um 18 Uhr in eigener Halle auf die BG Hamburg-West. Klare Ansage des Coaches: „Wir haben alles in eigener Hand.“

Eagles: Thorben Haake (17, 2 Dreier), Semjon Weilguny (16, 4 Dreier), Leon Hutter (14, 2 Dreier), Bennet Glimm (10), Joshua Adomat (6), Ragnar Menzel (3), Leon Bielenberg, Marlon Broders, Tjelle Dietz, Lasse Thias, Tomka Weilguny.

 

 

Neun Dreier von Haake

Es hagelte Dreier auf die Gäste aus Hamburg, vor allem in der ersten Hälfte und vor allem durch Thorben Haake (Foto). So geriet die zweite Mannschaft der Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Regionalliga gegen Blau-Weiß Ellas nie in Gefahr und siegte mit 97:78 (31:20, 24:21, 19:14, 23:23).

Coach Timo Völkerink fehlte ebenso wie die Brettspieler Tobias Möller und Ole Friedrichs, der Dennis Wesselkamp als Cotrainer unterstützte. Wie im Hinspiel setzten die Itzehoer auf starke Verteidigung, um die Gegner – darunter Ex-Eagle Lars Kröger – vom Korb wegzuhalten. Das gelang sehr gut: „Wir haben defensiv richtig hart gearbeitet und wenig zugelassen“, sagte Wesselkamp mit einem Extra-Lob für Joshua Adomat, Bennet Glimm, Jöran Krüger und Ragnar Menzel.

Und auch offensiv lief es. Der Ball wurde gut bewegt und gelangte immer wieder in Haakes Hände, der sich als äußerst treffsicher erwies. Mit drei Dreiern eröffnete er die Partie, drei weitere erfolgreiche Distanzwürfe folgten allein im ersten Viertel, auch Semjon Weilguny traf zwei Mal – beste Stimmung in der gut besuchten Halle. Mit derselben Konzentration agierte der Tabellenführer auch im zweiten Viertel und blieb weiterhin sehr gefährlich von außen. Zur Pause stand Haake bei neun Dreiern und 34 Punkten – „sensationell“, so Wesselkamp.

Doch trotz der 55:41-Führung schwor er sein Team ein, dass es nach dem Wechsel wieder bei 0:0 losgehen sollte. So machten die Eagles weiter, verteidigten engagiert und hielten den Gegner klar auf Distanz. „Alle haben an einem Strang gezogen“, sagte Wesselkamp und freute sich über die Unterstützung der Zuschauer: Das habe der Mannschaft noch einen Schub gegeben.

Im vierten Viertel konnte der Coach die Spielzeit verteilen und erfreut beobachten, wie fast alle Akteure punkteten, auch die Jugendspieler wie Bruno Stephan, der seine ersten Zähler in der Regionalliga markierte. Die Eagles seien gut gewappnet für die kommenden Aufgaben, stellte Wesselkamp fest. „Wir wissen, dass wir auf Platz eins gejagt werden – und das haben wir sehr gut umgesetzt.“

Eagles: Thorben Haake (39, 9 Dreier), Semjon Weilguny (26, 4 Dreier), Leon Hutter (6), Jöran Krüger (6), Lasse Thias (5), Leon Bielenberg (4, 1 Dreier), Bennet Glimm (4), Bruno Stephan (3, 1 Dreier), Ragnar Menzel (2), Marlon Broders (2), Joshua Adomat.

Fotos: Joana Friedrichs