U18 verliert erstmals

Jetzt hat es in der Oberliga auch die U18 der Itzehoe Eagles erwischt. Bei der BG Ostholstein kassierte der Eagles-Nachwuchs mit einem 60:70 die erste Niederlage der Saison.
„Ein sehr gebrauchter Tag“, kommentierte Peter Schmidt, der das Team betreute. Aus seiner Sicht stimmte die Einstellung in der Defensive nicht, die Itzehoer waren zu weit weg von ihren Gegenspielern und ließen die Ostholsteiner zu vielen Offensivrebounds kommen. Große Probleme gab es auch im Angriff: Die Gastgeber spielten in der sehr engen Halle eine Zonenverteidigung, gegen die den Itzehoern wenig einfiel. Die Schiedsrichter ließen auf beiden Seiten viel laufen, immer wieder zogen die Gäste in die Zone, warteten aber vergebens auf den Foulpfiff. So kamen sie fast nur durch Einzelaktionen von Arved Böhm und Leon Hutter zum Erfolg.
15:22 stand es nach dem ersten Viertel, dann sorgten einige Wechsel dafür, dass die Eagles deutlich ins Hintertreffen gerieten: 15:32. In einer Auszeit stellte Schmidt die Verteidigung um, „das klappte wirklich super“. So konnten die Itzehoer bis zur Halbzeit auf 30:40 verkürzen.
Die zweite Hälfte begannen die Gäste mit einer Manndeckung, die eigentlich funktionierte – doch der Gegner habe sehr glückliche Würfe getroffen, so Schmidt. Bis auf 57:36 zog die BG Ostholstein davon, wieder wechselten die Eagles in der Verteidigung und verkürzten zum Ende des Viertels auf 47:63. Der Start in den letzten Abschnit gelang, der Rückstand schrumpfte bis auf sieben Punkte. Doch die Wende blieb aus, auch weil die Wurfauswahl nicht stimmte. Und die eigene Halle half den Gastgebern auch: Zwei Dreierversuche der Itzehoer blieben an der Trennwand hängen.
Die BG habe am Limit gespielt, die eigene Mannschaft nicht, bilanzierte Schmidt. Dennoch, für das Rückspiel sei er optimistisch. Und nach wie vor kann die U18 der Eagles aus eigener Kraft Landesmeister werden.
Eagles: Leon Hutter (20), Scotty Liedtke (18), Arved Böhm (13), Semjon Weilguny (6), Ole Friedrichs (2), Tom Saalfrank, Joshua Adomat, Tomka Weilguny, Timon Jensen.