Ungewohntes Gefühl für die dritte Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. Sehr ungewohnt sogar. In der Herren-Landesliga gelang nicht nur ein Sieg, er fiel sogar überdeutlich aus: Mit 125:31 wurde die TS Einfeld nach Hause geschickt.
Beide Teams traten dezimiert an, bei den Gästen machte sich das allerdings deutlich stärker bemerkbar. Bis zum 7:6 nach drei Minuten blieben sie noch im Spiel, danach brach das Unheil über sie herein. In der Verteidigung machten die von Michel Krohn gecoachten Eagles die Wege zum Korb zu, holten die Rebounds nach den Einfelder Fehlwürfen oder gewannen gleich die Bälle. Und dann ging es schnell nach vorn: Immer wieder überrannten die Itzehoer ihren Gegner und kamen so zu einfachen Punkten. Selbst im Positionsangriff fanden die Gastgeber gegen die harmlose Verteidigung der Gäste meist ihr Ziel. 56:14 stand es zur Halbzeit, in der zweiten Hälfte spielten die Eagles seriös und nach wie vor schnell weiter und gewannen diese beiden Viertel sogar mit 69:17.
Eagles: Kay Totzek (34, 5 Dreier), Jon Devoe (23, 1 Dreier), Nils Menzel (23), Daniel Offergeld (20), Christian Ohlrogge (18), Bastian Möller (7, 1 Dreier), Ersin Yilmaz.
Beim Tabellenführer der Landesliga gab es nichts zu holen: Die dritte Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles verlor beim TSV Schleswig klar mit 50:99 (9:21, 10:27, 15:22, 16:29).
Die Gäste hatten einige Ausfälle zu verzeichnen und erwischten gleich einen schlechten Start in die Partie. Die Vikings aus Schleswig durften Schnellangriffe laufen und gingen 12:1 in Führung. In der Offensive taten sich die Gäste während der ersten 20 Minuten sehr schwer, in der Verteidigung versuchten sie es zunächst erfolglos mit Mann- und dann mit Zonendeckung. Erst nach einer erneuten Umstellung auf Manndeckung lief es besser, doch zur Halbzeit stand es bereits 48:19 für die Gastgeber.
Zu Beginn des dritten Viertels agierten die Eagles in der Offensive deutlich zielstrebiger und starteten einen 12:4-Lauf. Dann jedoch verloren sie die Linie wieder und vernachlässigten das Zusammenspiel, die in allen Belangen überlegenen Schleswiger übernahmen wieder das Kommando und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Immerhin die dreistellige Niederlage konnten die Gäste verhindern.
Eagles: Daniel Offergeld (13, 1 Dreier), Ersin Yilmaz (13, 2 Dreier), Kay Totzek (12, 1 Dreier), Bastian Möller (6, 1 Dreier), Christian Ohlrogge (4), Daniel Janke (2), Paul Schmidt.
Das war ein hartes Stück Arbeit für die dritte Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. Doch am Ende sprang endlich der zweite Saisonsieg in der Basketball-Landesliga heraus: Gegen den TSV Kronshagen 2 gelang ein knappes 45:44 (11:18, 16:7, 7:8, 11:11).
Das Ergebnis sagt viel aus: Kampf und Defensive waren Trumpf im Duell der Tabellennachbarn. Die Eagles wollten im Abstiegskampf nicht den Anschluss verlieren, liefen aber zunächst hinterher bis zum 7:16. Das änderte sich mit der Umstellung von Mann- auf Zonendeckung, nun gab es für den Gegner kaum noch ein Durchkommen. Viertelübergreifend gelang den Eagles ein 20:6-Lauf bis zum 27:22, durch einen Glücksdreier verkürzte Kronshagen zur Halbzeit noch auf 25:27.
Danach wurden die Offensivprobleme beider Teams eklatant in einem sehr punktearmen Viertel. Tempospiel fand nicht statt, und die Itzehoer schafften es nicht, mit einfachem Basketball zu Korberfolgen zu kommen. Zu viele Würfe aus der Distanz wurden versucht und vergeben.
Im letzten Viertel änderte sich das kurz, in der 35. Minute sah es beim 40:35 gut aus für die Eagles. Doch weiter gelangen zu wenige Körbe, auf einmal stand es in der vorletzten Minute 43:40 für Kronshagen. Kay Totzek traf den wichtiger Dreier zum Ausgleich, nach erneut guter Verteidigung hatten die Eagles die Chance zur Entscheidung. Auszeit, und dann lief der Spielzug wie geplant: Nils Menzel traf aus der Zone zur Führung. Mit einem Freiwurf konnten die Gäste noch verkürzen, doch dank ihrer Verteidigung brachten die Itzehoer den Erfolg über die Zeit.
„Dreckig, aber sehr wichtig“ nannte Coach Lars Peter Ehrich den Sieg. Am kommenden Sonntag geht es zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Schleswig.
Eagles: Kay Totzek (15, 3 Dreier), Jon Devoe (7, 1 Dreier), Daniel Offergeld (8), Daniel Janke (6), Paul Schmidt (4), Bastian Möller (3, 1 Dreier), Nils Menzel (2), Ersin Yilmaz, Christian Ohlrogge.
Die Gelegenheit zur Überraschung war da – am Ende fuhr die dritte Herrenmannschaft der Eagles doch mit leeren Händen nach Hause. Beim Landesliga-Zweiten Ellerbeker TV verlor das Team mit 60:68 (23:21, 14:15, 8:19, 15:13).
In der ersten Hälfte waren die Eagles klar die bessere Mannschaft. Immer wieder kamen sie durch schönes Zusammenspiel zu einfachen Körben und schafften es, das Tempospiel der Gastgeber fast vollständig zu unterbinden. Diese blieben nur durch Dreier dran, weil die Zonenverteidigung der Itzehoer teils nicht schnell genug bei den Schützen war. Das änderte sich im zweiten Viertel, in dem dann auch Ellerbek auf Zone umstellte. Jetzt wechselten sich gelungene Aktionen der Eagles mit Fehlern ab, die die Kieler zu Fastbreaks einluden. Dennoch behielten die Gäste die Oberhand, kurz vor der Halbzeit stand es 37:31, bevor Ellerbek noch auf 37:36 verkürzen konnte.
Das dritte Viertel brachte die Entscheidung. Die Itzehoer verloren ihre Linie in der Offensive und nutzten zu wenig die Lücken in der Verteidigung des Tabellenzweiten. Auch in der eigenen Defensive gab es zusehends Schwächen, das Umschalten aus der Offensive war zu langsam, leichte Körbe für die Gastgeber waren die Folge. Hinzu kamen Nachlässigkeiten beim Rebound unter dem eigenen Korb. So war der Rückstand bald zweistellig, doch die Entscheidung war das noch nicht. Bis auf 54:59 kamen die Eagles im letzten Viertel noch einmal heran, ließen aber zu viele gute Chancen aus, um die Begegnung noch einmal zu drehen. Dies und die in der zweiten Halbzeit schwächere Verteidigung waren auch nachlassenden Kräften geschuldet. Dennoch: „Das war eine deutliche Steigerung gegenüber der bisherigen Saison“, sagte Coach Lars Peter Ehrich. „Unsere Punkte müssen wir uns jetzt gegen andere Teams holen.“
Eagles: Nils Menzel (11, 1 Dreier), Daniel Offergeld (9), Ersin Yilmaz (8, 2 Dreier), Kay Totzek (8), Ragnar Menzel (7, 1 Dreier), Bastian Möller (7, 1 Dreier), Christian Ohlrogge (6), Daniel Janke (4).
Was für ein merkwürdiges Spiel für die dritte Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. Ein Sieg gegen die punktgleiche Lübecker TS wäre wichtig gewesen in der Landesliga. Die Partie ging mit 64:73 (9:20, 17:19, 23:19, 15:15) verloren – aber das war schon fast ein Randaspekt.
Spielort war die Halle der KKS. Eigentlich. Doch es tropfte durch das undichte Dach auf das Spielfeld, die Schiedsrichter erklärten, dass dort nicht gespielt werden könne. Mit Zustimmung der Lübecker ging es ins Sportzentrum am Lehmwohld. Und dort kamen die Eagles aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus: „Wenn sich die Schiedsrichter komplett in den Mittelpunkt drängen, ist etwas sehr schief gelaufen“, kommentierte Eagles-Coach Lars Peter Ehrich. Eine unverständliche Entscheidung jagte die andere, „im Nachhinein bin ich stolz auf die Mannschaft, wie ruhig sie geblieben ist“. Das erste Opfer der Schiedsrichter war Daniel Offergeld, der früh die Halle verlassen musste, in der zweiten Hälfte folgte mit Kay Totzek der nächste Leistungsträger. Die Eagles waren ohnehin mit angespannter Personallage ins Spiel gegangen, in dem sich auch noch Sascha Hoppe eine Fingerverletzung zuzog und nur deshalb aufs Feld zurückkehrte, weil er musste – den Gastgebern waren die Spieler ausgegangen.
Dennoch: Die Partie wäre zu gewinnen gewesen. Die Anfangsphase missriet völlig, Lübeck punktete gegen die schlechte Manndeckung der Itzehoer, die zudem im Angriff kaum zum Zug kamen. So stand es in der 7. Minute 6:20, im zweiten Viertel wurde es nur phasenweise etwas besser bis zum 26:39-Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte stand die Defensive der Eagles, die auf Zonenverteidigung umgestellt hatten, besser und stürzte die Gäste in manche Probleme. Doch Unaufmerksamkeiten ließen Lübeck immer wieder zu Punkten kommen. In der Offensive schafften es die Itzehoer zu selten, mit einfachem Teamspiel die keineswegs sichere Verteidigung der Gäste auszuspielen, es wurde zu viel gedribbelt und zu wenig gepasst. Dennoch war die Wende drin, als einige Schnellangriffe gelangen und Dreier saßen. Bis auf 58:61 und 62:66 kamen die Eagles heran, doch das Angriffsspiel war nicht gut genug, um die Partie zu drehen. Trotzdem gab es Lob vom Trainer: „Bei diesen äußeren Umständen so viel Moral zu zeigen, ist aller Ehren wert.“
Eagles: Michel Krohn (17, 3 Dreier), Paul Schmidt (16), Ragnar Menzel (13), Daniel Janke (8), Bastian Möller (4, 1 Dreier), Daniel Offergeld (4), Kay Totzek (2), Sascha Hoppe.