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Moin, Dylan Whitbread!

Bewegung im Kader der Itzehoe Eagles. Ibrahim Jabby hat sich entschieden, sein Engagement bei dem Team aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu beenden. Neu dabei ist Dylan Whitbread: Der bald 30-jährige Aufbauspieler kommt aus Südafrika.

Kontakt habe bereits im Sommer bestanden, berichtet Eagles-Coach Flavio Stückemann. „Da ein persönliches Kennenlernen nicht möglich war, erschien uns eine Verpflichtung zu riskant.“ Doch die Verletzungssorgen und zusätzlich der Abgang Jabbys hätten die Itzehoer unter Druck gesetzt. Als Stückemann Whitbread anfunkte, befand der sich mit seiner Verlobten in Italien – und er habe sich sehr gefreut über einen Abstecher zum Probetraining.

Sein Ziel sei, seine Basketballkarriere in Deutschland und Europa weiterzuführen, sagt der Südafrikaner, der in Durban geboren wurde. An der King Edward VII School in Johannesburg kam er zum Basketball und nahm im Jahr 2011 teil bei der Aktion „ NBA Basketball Without Borders Africa“. Nach der Highschool ging Whitbread in die USA an die Colgate University in Hamilton/New York, machte einen Abschluss in Physik und gehörte dem Team in der ersten Division der College NCAA an. Anschließend startete er eine erfolgreiche Profikarriere in Südafrika, wurde dort zweimal Meister und im Jahr 2022 zudem Allstar. Zuletzt erreichte der Guard mit den Cape Town Tigers das Halbfinale der kontinentweiten Basketball Africa League.

Ihm gehe es immer darum zu gewinnen, sagt der Eagles-Neuzugang. Er bringe große Begeisterung und Liebe für das Spiel mit – und den Willen, hart für den Erfolg des Teams zu arbeiten. Parallel ist Whitbread berufstätig als Finanzplaner: Es sei seine Leidenschaft, richtig zu investieren und Wohlstand für seine Kunden zu schaffen.

Neben dem südafrikanischen hat der 29-Jährige auch einen britischen und einen deutschen Pass, mit dem er nach den Statuten der Liga allerdings nicht als Local Player, sondern als EU-Ausländer geführt wird. Whitbread bringe Erfahrung mit aus der weiten Welt und sei ein selbstständiger Mensch, sagt Stückemann. Wenn alles gut gehe, werde er die Mannschaft von der Bank entlasten, ihnen mehr Tiefe geben und dem jungen Team Reife vermitteln.

Außenseiter in Leverkusen

Die einen haben alle drei Spiele gewonnen und das klare Ziel, in die ProA aufzusteigen – die anderen haben ihre bisherigen drei Partien teils klar verloren. Die Voraussetzungen sind eindeutig vor dem nächsten Auftritt der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: Bei den Bayer Giants Leverkusen sind sie am Samstag, 19. Oktober, 20.30 Uhr, klarer Außenseiter.

Die Trainingswoche der Eagles verlief anders als sonst, wie Coach Flavio Stückemann berichtet: „Nach der letzten Niederlage galt es für uns, uns neu zu sortieren, dafür haben wir uns auch ein bisschen Zeit genommen.“ Potenzielle Neuzugänge präsentierten sich im Tryout, in dieser Phase komme ihm und dem Team das Spiel gegen Leverkusen sehr gut gelegen: Keine große Erwartungshaltung und die Möglichkeit, dem Gegner vor allem über den Kampf Paroli zu bieten. „Da niemand mit einem Auswärtssieg in Leverkusen rechnet, liegt genau darin unsere Chance“, so Stückemann.

Anstrengend wird es in jedem Fall mit einem Sprungball, der um eine Stunde nach hinten verlegt wurde, und der sofortigen langen Rückreise. Jede Partie werde gespielt, um sie zu gewinnen und sich auf hohem Niveau zu messen, sagt der Eagles-Coach. Aber in diese Begegnung, in der Alan Kikwaki weiter verletzt fehlt wie zusätzlich jetzt auch Tim Schlegel, gehe das Team ohne Druck. Übertragen wird sie im Livestream im Youtube-Kanal der Bayer Giants Leverkusen.

Eine Hälfte reicht nicht

Eine Halbzeit lang sah es noch recht gut aus für die Itzehoe Eagles. Die zweite Hälfte allerdings verlief sehr ernüchternd, die Gastgeber konnten gegen die BSW Sixers nicht mehr mithalten und verloren die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 61:82 (19;18, 17:17, 8:27, 17:20).

Der Auftakt gehörte Tobias Möller. Er erzielte inklusive Dreier alle Punkte der Eagles zum 7:0, doch so sehenswert ging es nicht weiter. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt kamen ins Spiel und zogen gleich. Im zweiten Viertel fielen die Itzehoer zunächst leicht zurück, als keine Punkte gelangen. Raphael Ejimofor sorgte für den Ausgleich, schließlich ttraf Erik Nyberg zwei Dreier nacheinander für die Ein-Punkt-Führung, die auch zur Halbzeit (36:35) Bestand hatte.

Und danach klappte – nichts. Die Gastgeber trafen nicht mehr, verloren Bälle, wurden diverse Male in Korbnähe geblockt und bekamen immer wieder Bälle nicht zu fassen, die sie eigentlich schon hatten. Damit machten sie die Sixers stark, die Trefferquote der Gäste ging nach oben, mit steigendem Selbstbewusstsein bauten sie den Vorsprung in einem für die Eagles katastrophalen dritten Viertel weiter aus. Zu einem Aufbäumen reichte es bei den Itzehoern nicht mehr.

„Der Kampf auf Augenhöhe hat wieder nur für eine Halbzeit gereicht“, sagte Coach Flavio Stückemann. Er sei sehr enttäuscht, dass das Konzept für die Partie nach dem ersten Viertel von kaum einem Spieler weiterverfolgt worden sei. Die Mannschaft habe gekämpft, „aber so reicht es eben nicht“, sagte Stückemann. „Wir brauchen mehr Feuer, mehr Energie.“ Drei Spiele, drei Niederlagen, es laufe noch nicht rund. Er hofft auf die schnelle Genesung des verletzten Alan Kikwaki – „wir müssen uns aber auch zusätzlich Gedanken machen, dass Team punktuell zu verstärken“.

Eagles: Anell Alexis (Foto, 16, 2 Dreier, 10 Rebounds), Erik Nyberg (15, 2 Dreier, 8 Rebounds), Raphael Ejimofor (13, 2 Dreier), Tobias Möller (9, 1 Dreier), Quadre Lollis (6), Tjelle Dietz (2), Tim Schlegel, Jerrik Hennig, Philipp Kreile, Tino Wohltmann, Leon Hutter.

 

 

Den Heimsieg erkämpfen

„Über den Kampf in der Verteidigung zum Sieg“ – diese Überschrift wünscht sich Headcoach Flavio Stückemann nach dem kommenden Heimspiel der Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben sie am Samstag, 12. Oktober, im Sportzentrum am Lehmwohld die BSW Sixers zu Gast. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, Einlass um 18 Uhr.

Damit es mit der Überschrift klappt, werde im Training darauf in dieser Woche hingearbeitet, so Stückemann. Seine Erkenntnis aus dem 71:81 in Schwelm: „Unser Offensivspiel zeigt einen Aufwärtstrend und lebt von unserer Intensität in der Verteidigung.“ Verzichten müssen die Eagles weiterhin auf Alan Kikwaki, nach einigen Wochen Pause ist Tjelle Dietz wieder ins Training eingestiegen.

„Mit den BSW Sixers erwarten wir einen ebenfalls hungrigen Gegner“, sagt der Itzehoer Coach. Wie seine eigene Mannschaft haben auch die Gäste aus Sachsen-Anhalt das Auftaktspiel deutlich verloren und in der zweiten Partie am vergangenen Wochenende erneut den Kürzeren gezogen, die Sixers zu Hause gegen Wedel. Das BSW-Team sei gegenüber der Vorsaison umgestellt worden und verfüge über „brandgefährliche Neuverpflichtungen“ wie Marley Jean-Louis oder Aula Sumbry. Stückemann hat es selbst wiederholt mit dem Farmteam des Erstligisten MBC Syntainics zu tun gehabt und weiß: „Die Sixers sind immer unangenehm zu spielen und für Überraschungen gut.“

Karten gibt es im Ticketshop sowie bei der Vorverkaufsstelle am Eagles-Fanshop in der Sportabteilung von Behrens & Haltermann in Itzehoe. Zudem ist das Spiel kostenlos im Livestream zu sehen im Kanal der Eagles auf Twitch.

Auf und Ab in Schwelm

Es war ein ständiges Auf und Ab, doch das Spiel endete im Tal. Die Itzehoe Eagles haben auch die zweite Partie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Bei den EN Baskets Schwelm führten sie vor dem letzten Viertel mit acht Punkten, unterlagen aber schließlich mit 71:81 (12:14, 22:26, 24:10, 13:31).

Beide Teams hatten hohe Niederlagen aus dem ersten Spiel im Gepäck, zu Beginn leisteten sie sich viele Fehler, wobei die Eagles durch eine Reihe von Fehlwürfen eine frühe Führung verschenkten. Erst nach fast vier Minuten erzielte Anell Alexis gegen seinen Ex-Verein die ersten Itzehoer Punkte in einem Spiel, in dem sich der Wind immer wieder drehte. Im zweiten Abschnitt hatten die Gäste, gestützt auf den starken Alexis, zunächst Vorteile, gerieten dann aber doch noch mit 34:40 zur Halbzeit in Rückstand.

Das dritte Viertel gehörte den Itzehoern, die gut verteidigten, den Rebound im Griff hatten und aus der Defensive heraus auch eine solide Offensive spielten. Beim 58:50 nach diesem Abschnitt sah es gut aus, danach folgte die nächste Wende. Bei den Eagles häuften sich die Fehlwürfe, während Schwelm nun gut traf, vor allem Routinier Chris Frazier versenkte einen Dreier nach dem anderen. Die Gelegenheit zum erneuten Konter bekamen die Gäste nicht mehr.

„Für 40 Minuten hatten wir nicht genug Manpower“, sagte Eagles-Coach Flavio Stückemann, der nach dem Ausfall von Alan Kikwaki und Tjelle Dietz nur über neun gesunde Spieler verfügte. Das Team habe aber den Kampf angenommen, das habe über 30 Minuten gut geklappt, wobei neben Alexis auch Kapitän Erik Nyberg und Quadre Lollis vorangingen – Letzterer komme beständig besser in Tritt. Stückemann stellte fest: „Auch wenn der Sieg ausgeblieben ist, haben wir deutlich mehr als einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“

Im zweiten Heimspiel soll am Samstag, 12. Oktober, gegen die ebenfalls punktlosen BSW Sixers der erste Saisonsieg her. Karten gibt es im Ticketshop sowie bei der Vorverkaufsstelle am Eagles-Fanshop in der Sportabteilung von Behrens & Haltermann in Itzehoe.

Eagles: Anell Alexis (21, 3 Dreier, 12 Rebounds), Erik Nyberg (16, 3 Dreier, 10 Assists, 6 Rebounds), Quadre Lollis (9, 1 Dreier, 9 Rebounds), Tim Schlegel (9, 1 Dreier), Raphael Ejimofor (8, 2 Dreier), Tobias Möller (3), Jerrik Hennig (3, 1 Dreier), Tino Wohltmann, Philipp Kreile.

 

Ohne Kikwaki in Schwelm

Eines haben die beiden Teams gemeinsam: Den Saisonstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben sie sich anders vorgestellt. Sowohl die Itzehoe Eagles als auch die EN Baskets Schwelm kamen im ersten Spiel deutlich unter die Räder. Jetzt treffen sie aufeinander: Die Eagles reisen am Samstag, 5. Oktober, nach Nordrhein-Westfalen, die Partie beginnt um 19.30 Uhr und ist im Livestream auf Sportdeutschland.tv zu sehen.

„Ähnlich wie wir kam Schwelm im ersten Spiel nicht in Tritt“, sagt Eagles-Coach Flavio Stückemann. Sein Team verlor das Heimspiel gegen Essen deutlich mit 50:90, Schwelm landete mit dem 56:90 in Leverkusen fast bei demselben Ergebnis. Starke Spieler der Baskets hätten die Erwartungen nicht erfüllt, allerdings schätze er die Aufgabe, in Leverkusen zu bestehen, als etwas schwieriger ein als das eigene Spiel gegen Essen, so Stückemann.

Nun wollten beide Teams im zweiten Anlauf beweisen, dass sie auf dem Niveau gut spielen könnten – wobei allerdings Schwelm die eigenen Fans im Rücken habe. „Wir wollen uns jedoch darauf besinnen, uns Tag für Tag zu steigern“, sagt der Eagles-Coach. Ein Spiel sei verloren worden, nun gehe es weiter, „und wir kennen unsere Hausaufgaben“. Damit meint er zum Beispiel das Rebounding, denn im Kampf um die Abpraller gab es gegen Essen klare Nachteile. Zudem gelte es, Schwelms starke Schützen und generell das Spiel von außen unter Kontrolle zu bekommen und weniger Lücken in der Verteidigung zu lassen.

Leider könne er immer noch nicht auf einen komplett genesenen Kader zurückgreifen, sagt Stückemann. Nun fällt auch noch Alan Kikwaki (Foto) aus: Der Belgier hatte sich gegen Essen am Knie verletzt, war zwar auf das Feld zurückgekehrt, doch seither ist er nicht mehr einsatzfähig. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht, in jedem Fall ist der Eagles-Kader weiter dezimiert. „Auch mit dieser Herausforderung müssen wir umgehen“, sagt der Coach.

 

 

Klare Pleite gegen Essen

Wie sieht ein misslungener Saisonstart aus? Ein unschönes Beispiel lieferten die Itzehoe Eagles in ihrer Auftaktpartie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Gegen die ETB Miners waren sie chancenlos und kassierten in eigener Halle vor sehr gut gefüllten Rängen ein 50:90 (15:28, 8:22, 16:19, 11:21).

Eagles-Coach Flavio Stückemann war bitter enttäuscht: Er hatte sich etwas anderes vorgestellt als eine solche Schlappe in seinem ersten Spiel als Headcoach. „Wir haben nur vier Minuten lang das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, stellte er fest. Alan Kikwaki traf seine ersten drei Würfe, dazu ein Dreier von Raphael Ejimofor (Foto) – es stand 10:6 für die Gastgeber. Danach klappte allerdings offensiv nichts mehr, die Miners aus Essen nutzten das mit temporeichem Spiel und guter Trefferquote. Nach einem 18:0-Lauf war die Führung der Gäste zweistellig und blieb es auch für den Rest der Partie.

In das zweite Viertel starteten die Eagles erneut mit einer minutenlangen Punkteflaute, insgesamt kamen sie in der ersten Hälfte nur auf 23 Zähler, der Gegner dagegen auf 50. Die Itzehoer trafen nicht einmal 30 Prozent ihrer Würfe, bei den Miners war die Quote doppelt so hoch. Hinzu kam eine frappierende Essener Überlegenheit beim Rebound, und diese Statistiken änderten sich auch in der zweiten Hälfte kaum. Das dritte Viertel gestalteten die Eagles ausgeglichener, doch es blieb dabei: In der Verteidigung liefen sie dem guten Zusammenspiel der Gäste meistens hinterher, immer wieder kam der Gegner frei zum Wurf.

Alles sei noch sehr „holprig-stolprig“, sagte Stückemann. Auch wenn alle froh seien, dass Quadre Lollis und Anell Alexis nach ihren Verletzungen zurückkehren konnten: „Man hat gesehen, dass wir die Vorbereitungswochen gemeinsam nicht hatten.“ In der kommenden Trainingswoche werde die Arbeit sicher Vorrang vor dem Spaß haben – danach geht es zum ersten Auswärtsspiel nach Schwelm.

Eagles: Anell Alexis (13, 1 Dreier), Raphael Ejimofor (13, 2 Dreier), Tobias Möller (10), Alan Kikwaki (7, 1 Dreier), Quadre Lollis (2), Jerrik Hennig (2), Erik Nyberg (2), Tim Schlegel (1), Philipp Kreile, Ibrahim Jabby, Tino Wohltmann.