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Verdiente Niederlage

Ein Sieg hätte den Itzehoe Eagles sehr gut getan. Statt dessen gab es aber in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine verdiente Heimniederlage: Die SBB Baskets Wolmirstedt gewannen am Café-Königsberg-Spieltag mit 92:81 (18:23, 23:19, 32:21, 19:18) und nahmen die Punkte mit nach Sachsen-Anhalt.

Das erste Viertel lief zunächst gut für die Gastgeber. Dominick Oliveri (Foto) setzte sich mehrfach in der Zone durch, Jack Fritsche traf zwei Dreier jeweils zur Sieben-Punkte-Führung. Früh stellte Coach Timo Völkerink die Defensive auf eine Zonenverteidigung um, die den Gästen einige Rätsel aufgab. Aber dann: Gegen Kapitän Erik Nyberg wurde sein bereits drittes Foul gepfiffen, Völkerink regte sich auf und kassierte ein technisches Foul. Im Itzehoer Spiel lief eine Weile nicht viel, doch Wolmirstedt traf nicht und mit Abschlüssen am Korb sicherten sich die Eagles die Führung nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Abschnitt hakte das Spiel der Gastgeber, der Gegner ging in Führung. Dann zog Filmore Beck erst erfolgreich zum Korb, gleich danach traf er einen Dreier aus mehr als acht Metern zum 33:30. Nach etwas Hin und Her führten die Eagles zur Halbzeit mit 42:41.

Auch nach dem Wechsel blieben sie weitgehend bei ihrer Zonenverteidigung, jetzt aber schafften es die Baskets häufiger, diese auszuspielen und den Ball unter den Korb zu bringen. Vorne machten die Itzehoer Fehler und gerieten zweistellig in Rückstand. Nyberg versuchte, sein Team mit guten Aktionen im Spiel zu halten, doch in der Defensive konnten die Eagles ihren Gegner in dieser Phase nicht kontrollieren – immer wieder holte sich Wolmirstedt den Offensivrebound und damit die zweite Chance.

In den einstelligen Bereich konnten die Gastgeber ihren Rückstand nicht mehr drücken. Völkerink holte sich noch das zweite technische Foul ab und musste die Halle verlassen, doch der Versuch, damit noch ein Aufbäumen zu initiieren, funktionierte nicht. Der Defensivrebound sei ein entscheidender Faktor gewesen, stellte er hinterher fest. Die Baskets hätten aggressiver gespielt und den Sieg mehr gewollt, „das müssen wir uns einfach ankreiden“, sagte der Eagles-Coach. „Um so eine Mannschaft zu schlagen, braucht man einen guten Tag – den hatten wir nicht.“

Bereits am kommenden Sonnabend gibt es die Chance, es in eigener Halle besser zu machen: Am Sonnabend, 16. Dezember, erwarten die Eagles zum letzten Heimspiel des Jahres das Schlusslicht Ademax Ballers Ibbenbüren. Karten gibt es im Ticketshop sowie bei der Vorverkaufsstelle am Eagles-Fanshop in der Sportabteilung von Behrens & Haltermann in Itzehoe.

Eagles: Filmore Beck (20, 4 Dreier), Dominick Oliveri (17, 10 Rebounds, 5 Assists), Tekorian Smith (16, 1 Dreier), Erik Nyberg (13, 1 Dreier, 7 Rebounds), Jack Fritsche (8, 2 Dreier), Robert Heise (3), Tim Schlegel (2), Tobias Möller (2), Henrik Adler, Ibrahim Jabby, Ole Friedrichs, Tjelle Dietz.

 

 

 

Wolmirstedt kommt

Die unglückliche Derby-Niederlage in Wedel ist verarbeitet – jetzt sind die Itzehoe Eagles wieder in eigener Halle gefordert. Im Sportzentrum am Lehmwohld treffen sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Sonnabend auf die SBB Baskets Wolmirstedt. Die Partie am Café-Königsberg-Spieltag beginnt wie gewohnt um 19.30 Uhr.

Gegen das Team aus Sachsen-Anhalt bestritten die Eagles das letzte Spiel der vergangenen Saison: Mit viel Pech gab es das Aus in den Playoffs. Aktuell rangieren die Wolmirstedter auf dem siebten Platz, Eagles-Coach TimVölkerink beschreibt sie als tief besetztes Team, das sehr körperlich spiele und dabei meist auf eine große Aufstellung setze. „Sie haben sehr viel Erfahrung und Scoringpower im Kader“, sagt Völkerink und hebt besonders die großen Spieler Bill Borekambi und Modestas Paulauskas hervor: „Da kommt viel Arbeit auf unsere Großen zu.“

In der eigenen Mannschaft (Foto: Dominick Oliveri) sei die Lage nach den Corona-Wochen weiterhin schwierig. Filmore Beck werde wohl noch einmal ausfallen, befürchtet der Coach. Doch die gute Leistung im Derby stimmt ihn zuversichtlich: „Wir haben gegen Wedel gesehen, was die Jungs in dieser Konstellation leisten können.“

Karten gibt es im Ticketshop sowie bei der Vorverkaufsstelle am Eagles-Fanshop in der Sportabteilung von Behrens & Haltermann in Itzehoe. Zudem ist das Spiel, präsentiert von der Itzehoer Firma Grünwatt, kostenlos im Livestream zu sehen im Kanal der Eagles auf Twitch.

Foto: Reiner Stöter, Norddeutsche Rundschau

 

 

Niederlage in der Overtime

Nordderbys zwischen den Itzehoe Eagles und dem SC Rist Wedel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga – immer wieder sind es ebenso heiße und spannende Duelle. So auch beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison, die reguläre Spielzeit reichte den Teams nicht: Wedel gewann in eigener Halle nach Verlängerung mit 86:81 (15:28, 22:5, 14:21, 26:23, 9:4).

Wer läuft auf für die Eagles? Das war vor der Partie die spannende Frage, nachdem sich Corona in der Mannschaft breit gemacht hatte. Lange sah es nach einer Rumpfbesetzung aus, schließlich fehlte von den Stammspielern nur Filmore Beck – aber damit immerhin der fleißigste Punktesammler in den beiden vorigen Partien. Ebenfalls nicht dabei: Coach Timo Völkerink und Cotrainer Flavio Stückemann, die Aufgabe an der Seitenlinie übernahm Dennis Wesselkamp zusammen mit Joshua Adomat.

Doch was sich das Coaching-Team ausgedacht hatte, funktionierte zunächst hervorragend. „Die beste Saisonleistung im ersten Viertel“ nannte Wesselkamp den Auftritt der Eagles, die stark verteidigten und in der Offensive variabel und treffsicher agierten. Insbesondere Jack Fritsche glänzte mit drei Dreiern, die Gastgeber hatten es nur ihren gelegentlichen Treffern aus der Distanz – einer davon mit der Schlusssirene – zu verdanken, dass es nach den ersten zehn Minuten bei 13 Punkten Rückstand blieb.

Der zweite Abschnitt brachte eine dramatische Wende. Wedel spielte deutlich aggressiver, verteidigte nun besser und ging im Angriff zielstrebiger zu Werke. Und die Eagles? Bei den Itzehoern funktionierte nichts mehr. Erst anderthalb Minuten vor der Halbzeit erzielte Tobias Möller die ersten Punkte, wenigstens hielt sich der Schaden beim 33:37 zur Pause in Grenzen.

Das nächste Viertel, die nächste Wende. Nun waren die Gäste wieder aggressiver, glichen aus und gingen in Führung, die Fritsche mit dem nächsten Dreier bis auf 54:47 ausbaute. Vor dem letzten Viertel stand es 54:51, nun wurde aus dem spannenden Spiel ein Drama. Wedel legte vor zum 64:59, die Eagles konterten durch Fritsche, Tekorian Smith und den starken Robert Heise. Beim 77:74 für die Itzehoer spielte Wedel einen Dreier aus der Ecke heraus – drin, Ausgleich 20 Sekunden vor Schluss. Smith hatte den Sieg auf der Hand, traf aber nur den Ring. In der Verlängerung eines großen Kampfes klappte es bei den Gästen im Abschluss nicht mehr, unter anderem vergab Smith einen spektakulären Dunk. Wedel dagegen machte die wichtigen Punkte.

Kleinigkeiten hätten gefehlt, stellte Wesselkamp fest. Mit der Leistung war er sehr zufrieden, niemand brauche den Kopf hängen zu lassen. Die Mannschaft sei als Einheit aufgetreten und habe trotz der Niederlage den nächsten Schritt gemacht. Jetzt warten zwei Heimspiele, zunächst am kommenden Sonnabend um 19.30 Uhr gegen Wolmirstedt. Karten gibt es im Ticketshop sowie bei der Vorverkaufsstelle am Eagles-Fanshop in der Sportabteilung von Behrens & Haltermann in Itzehoe.

Eagles: Jack Fritsche (22, 6 Dreier, 7 Rebounds), Tekorian Smith (15, 2 Dreier, 4 Assists), Dominick Oliveri (13, 13 Rebounds), Robert Heise (12, 7 Rebounds), Erik Nyberg (11, 1 Dreier, 4 Assists), Tim Schlegel (4), Tobias Möller (4), Henrik Adler, Ibrahim Jabby, Ole Friedrichs.

 

Sorgen vor dem Derby

Zwei Heimsiege nacheinander haben die Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vorangebracht. Zu gern würden sie im Derby beim SC Rist Wedel am Sonntag, 3. Dezember, um 17 Uhr den dritten Erfolg in Serie und den ersten Auswärtssieg folgen lassen. Aber Coach Timo Völkerink hat Sorgen: „Corona bestimmt weiter unseren Alltag.“

Mehrere Spieler sind positiv getestet, in der Woche konnte teils nur mit sechs Akteuren trainiert werden. „Wir müssen die Entwicklung bis Sonntag abwarten“, sagt Völkerink. „Egal, wie der Kader am Ende aussieht, wir gehen mit Vorfreude in dieses Derby und haben nichts zu verlieren.“ Wedel sei eine tief besetzte Mannschaft, die aggressiven und frischen Basketball spiele. Unter dem eigenen Korb müssen die Eagles in jedem Fall aufpassen: Durchschnittlich 16 Offensivrebounds der Gastgeber sprächen für sich, so Völkerink.

Die Rister haben vier Siege auf dem Konto und damit einen mehr als die Eagles. In der Vorwoche verloren sie nach Verlängerung in Wolmirstedt, umso heißer werden sie auf den Heimsieg sein. Acht Spieler im Wedeler Kader machten durchschnittlich mehr als sechs Punkte pro Spiel, sagt der Itzehoer Coach. „Es geht also darum, als Team gut zu rotieren und im Eins gegen Eins einen guten Job zu machen.“

Die Partie wird kostenpflichtig (5 Euro) im Livestream übertragen auf Sportdeutschland.tv.

Der nächste Heimsieg!

19 Dreier versuchten die Itzehoe Eagles im Spiel gegen die TKS 49ers, nur zwei landeten im Korb. Doch auf ihre Verteidigung war Verlass – so gelang in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Clever-Fit-Spieltag der dritte Heimsieg: 74:67 (15:18, 19:18, 21:16, 19:15).

Eagles-Coach Timo Völkerink war zufrieden mit der Entwicklung seines Teams: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Gerade defensiv habe sich die Mannschaft sehr gesteigert und so eben auch eine Partie gewonnen, in der sie nur 37 Prozent der Würfe aus dem Feld traf. Beim Gast aus Berlin waren es allerdings nur 32 Prozent.

In der ersten Hälfte war die Quote bei den 49ers noch besser, sie führten von Beginn an. Wirklich absetzen konnten sie sich allerdings kaum, obwohl bei den Itzehoern offensiv wenig klappte und immer wieder auch einfach Wurfpech hinzukam. Im zweiten Viertel stand es einmal 17:26, aber zweistellig wurde der Rückstand der Gastgeber nicht. Mehrfach klauten sie dem Gegner den Ball, machten daraus aber nicht genug Punkte, um die Wende vor dem Wechsel zu schaffen. Halbzeitstand: 34:36.

Die zweite Hälfte startete ganz ähnlich, wieder fielen die Eagles zunächst leicht zurück. Doch auf ihre Defensive konnten sie sich verlassen: Immer wieder machten sie den Gästen den Abschluss schwer und kontrollierten meist den Rebound. Zudem streute Völkerink eine Zonenverteidiguung ein, die den 49ers nicht schmeckte – sie trafen einfach nicht mehr. Eines allerdings fehlte: der Führungswechsel. Mehrere Chancen wurden nicht genutzt, so dauerte es bis zur 28. Minute, dann endlich brachte Filmore Beck (Foto) mit drei Freiwürfen zum 53:50 sein Team nach vorn. Und diese Führung gaben die Eagles nicht mehr her.

Allerdings glichen die Berliner im Schlussviertel noch einmal aus, dann traf Dominick Oliveri drei Mal nacheinander für die Gastgeber. Nach einer Auszeit versuchten es auch die Gäste mit einer Zone, nun punktete der bis dahin unglückliche Tekorian Smith zwei Mal mit Sprungwürfen für sein Team. Danach gelang den Berlinern gegen die Verteidigung der Itzehoer einfach nicht genug, um sie noch einmal in Gefahr zu bringen.

Seine Mannschaft habe jede wichtige Statistik gewonnen und den Ball nur vier Mal verloren, hob Coach Völkerink hervor. Ein Sonderlob verdienten sich Filmore Beck und Dominick Oliveri, die das Team mit ihrer Spielweise sehr stark angeführt hätten. Und: „Dass wir in der Lage sind, ein Heimspiel mit elf Prozent Dreierquote zu gewinnen, zeigt uns, welches Potenzial wir haben.“ Jetzt gelte es, in den kommenden Wochen gegen Gegner auf Augenhöhe die nächsten Schritte zu machen – zunächst am kommenden Sonntag beim Derby in Wedel.

Eagles: Filmore Beck (27, 1 Dreier), Dominick Oliveri (16, 18 Rebounds), Erik Nyberg (11, 1 Dreier), Tekorian Smith (10), Tobias Möller (6, 6 Rebounds), Jack Fritsche (4), Robert Heise, Tim Schlegel, Ole Friedrichs, Tjelle Dietz, Ibrahim Jabby.

 

Am besten gleich nochmal!

Das 107:85 gegen Bernau am vergangenen Wochenende hat den Itzehoe Eagles gut getan. Doch auch der zweite Saisonsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga macht nicht immun gegen Infektionen: „Wir wollen uns trotz der aktuellen Grippewelle im Team den positiven Schwung vom Wochenende nicht nehmen lassen“, sagt Coach Timo Völkerink. Erneut steht ein Heimspiel an: Sonnabend um 19.30 Uhr geht es am Clever-fit-Spieltag im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Mehrere Spieler bei den Eagles sind erkrankt, bei zweien ist bisher die Corona-Infektion bestätigt. Keine einfachen Bedingungen also vor dem Duell mit dem Tabellenfünften aus Berlin, der am vergangenen Wochenende gegen Schwelm den fünften Saisonerfolg einfahren konnte. Die 49ers seien sehr flexibel, könnten sowohl mit großer als auch mit kleiner Aufstellung agieren und hätten eine gute Trefferquote von außen, sagt Völkerink. „Sie spielen ansehnlichen Teambasketball und haben ein sehr ausgeglichenes Scoring.“ Robin Jorch, Yannick Hildebrandt, der Bulgare Filip Kamenov und der Ukrainer Ivan Mikhieiev punkten bisher zweistellig, jeder von ihnen könne Spiele entscheiden.
„Wir müssen strukturiert spielen und defensiv einen weiteren Schritt nach vorne machen, dann ist ein Sieg drin“, sagt der ebenfalls kranke Eagles-Trainer. Das klare Ziel: „Wir haben es jetzt in der Hand, zum ersten Mal in der Saison eine Serie zu starten.“

Karten gibt es im Ticketshop sowie bei der Vorverkaufsstelle am Eagles-Fanshop in der Sportabteilung von Behrens & Haltermann in Itzehoe. Zudem ist das Spiel kostenlos im Livestream zu sehen im Kanal der Eagles auf Twitch.

 

 

Toller Sieg gegen Bernau

Eins ist sicher: Die Itzehoe Eagles haben die Spielpause in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sehr produktiv genutzt. Als Letzter gingen sie in die Partie gegen Lok Bernau – und zeigten am Klarsicht-Spieltag eine über weite Strecken sehr starke Leistung auf dem Weg zum deutlichen 107:85 (25:16, 26:26, 23:18, 33:25).

„Uns war klar, dass wir Dinge verändern müssen“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Defensiv habe das Team bisher in jedem Spiel enttäuscht. Dieses Mal nicht: Mit viel Druck und Aggressivität machten sie ihrem Gegner das Leben schwer, zudem half Bernau den Eagles mit einer schwachen Freiwurfquote unter 50 Prozent. Völkerink stellte fest: „Es war die Motivation der ganzen Mannschaft zu erkennen, das Ruder rumreißen zu wollen.“

Dank guter Verteidigung habe das Team auch den Rhythmus im Angriff gefunden. Herausragend dabei: Filmore Beck (Foto), der gleich seine ersten drei Dreier traf. Erik Nyberg legte einen weiteren Treffer aus der Distanz nach, mit der Schlusssirene punktete schließlich Tekorian Smith zum 25:16 nach dem ersten Viertel.

Bei diesen neun Punkten Vorsprung blieb es auch zur Halbzeit nach einigem Hin und Her. Bernau verkürzte auf 27:23, die Gastgeber zogen wieder davon auf 40:23. Dann hakte ihre Offensive, während bei der Lok der Amerikaner George Brock (27 Punkte) besser ins Spiel fand. Halbzeit: 51:42.

Die Frage vor der zweiten Hälfte: Kommt noch einmal Spannung auf oder behalten die Eagles die Kontrolle? Die Antwort gaben die Itzehoer mit einem 8:0-Lauf zum Start in den dritten Abschnitt,. Ab jetzt war ihr Vorsprung immer zweistellig, Bernau gelangen nur kurze Läufe – zumal die Gastgeber in den wichtigen Momenten immer wieder mit einem Dreier zur Stelle waren. Beispiel: Als die Brandenburger zu Beginn des letzten Viertels zum 62:74 trafen, hätte dies das Aufbäumen einleiten können. Doch im nächsten Angriff versenkte Nyberg einen Distanzwurf – er landete bei vier Treffern aus vier Versuchen. Gegen resignierende Bernauer bauten die Eagles ihre Führung aus, Henrik Adler war es schließlich vorbehalten, die 100 Punkte voll zu machen.

Beck mit seinen neun Dreiern sei natürlich hervorzuheben, sagte Völkerink, doch zufrieden sei er mit dem ganzen Team, in dem sechs Akteure zweistellig punkteten: „Jeder Spieler hat einen Schritt nach vorn gemacht.“ Dieses Spiel mit einer Trefferquote von 59 Prozent sei ein „kleiner Befreiungsschlag“ gewesen, der nächste soll möglichst am kommenden Wochenende folgen: Sonnabend um 19.30 Uhr steht gegen die TKS 49ers das nächste Heimspiel an. Karten gibt es im Ticketshop sowie bei der Vorverkaufsstelle am Eagles-Fanshop in der Sportabteilung von Behrens & Haltermann in Itzehoe.

Eagles: Filmore Beck (32, 9 Dreier), Tekorian Smith (16, 1 Dreier, 6 Assists), Erik Nyberg (14, 4 Dreier, 6 Assists), Dominick Oliveri (12, 7 Rebounds), Tobias Möller (12), Jack Fritsche (10, 2 Dreier), Tim Schlegel (6), Henrik Adler (5, 1 Dreier), Robert Heise, Ole Friedrichs, Tjelle Dietz.