1. Damen

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65:50 in Rendsburg

Es war ein harter Kampf für die Damen der Itzehoe Eagles, und er endete mit einem Erfolg. Beim BBC Rendsburg gewannen sie in der Verbandsliga mit 65:50 und revanchierten sich für die knappe Hinspielniederlage.

Diese war vor allem durch die Distanzwürfe der Rendsburgerinnen zustande gekommen, darauf waren die Eagles vorbereitet: Sie gestatteten dem BBC nur drei Dreier und stellten mit ihrer Zonenverteidigung die Gegnerinnen vor einige Probleme, taten sich aber ihrerseits schwer gegen die Rendsburger Ganzfeldpresse, die einige Ballverluste provozierte. Coach Christian Schramm-Bünning justierte in einer Auszeit nach, jetzt kam sein Team besser zum Korb und gestaltete das erste Viertel ausgeglichen: 17:17.

Die Linie der Schiedsrichter blieb sehr locker – zunehmend habe das Spiel des BBC eher an Rugby als an Basketball erinnert, so Schramm-Bünning. Angeführt von Kim Lebowski, die nicht zurücksteckte, sondern immer wieder in die Zone zog, holten sich die Eagles den zweiten Abschnitt mit 14:13.

„Konditionell waren wir gut vorbereitet und nahmen uns vor, von Beginn an im dritten Viertel über das ganze Feld eine Pressverteidigung zu spielen“, schilderte der Coach. Das funktionierte sehr gut: Diese zehn Minuten gingen mit 19:9 an die Itzehoerinnen. Auch danach hielten die Gäste den Druck hoch und erzielten, angeführt durch Enna Dilschmann, einen 8:0-Lauf. Erst nach fünf Minuten in diesem Viertel kamen die Rendsburgerinnen zu ihrem ersten Korb, mit einem 16:10 in diesem Abschnitt warfen die Eagles den klaren Sieg heraus. „Insgesamt eine tolle Teamleistung mit leidenschaftlicher Verteidigung und engagierter Offensive“, lobte Schramm-Bünning.

Als Zweiter der Hauptrunde in der Staffel Nord tritt das Team in den Playoffs mit Hin- und Rückspiel gegen die drei erstplatzierten Teams aus der Süd-Staffel an. Rechtzeitig wieder fit ist nach ihrer Verletzung Nicole Schramm-Bünning – „so können wir mit einem noch stärkeren Kader in die heiße Phase der Saison starten“, freut sich der Coach.

Eagles: Kim Lebowski (22), Enna Dilschmann (13), Mirja Kama (8), Jordis Hansen (6), Marie Bansemer (10), Madita Prüß (4), Andrea Hey, Merissa Rosenberg, Katrin Waschow, Solvej Hansen(2).



Gebrauchter Tag

Vier Wochen Pause wegen der Weihnachtsferien und Quarantäne, dann nur zwei Mal Training: Das machte sich bemerkbar bei den Damen der Itzehoe Eagles. In der Basketball-Verbandsliga unterlagen sie dem TSB Flensburg mit 33:55 (6:10, 8:14, 11:8, 8:23).

Das Hinspiel hatten die Eagles nach starker Aufholjagd in der letzten Minute gewonnen. Das Wiedersehen brachte für die Gastgeberinnen einen „gebrauchten Tag“, so Coach Christian Schramm-Bünning. Die Verteidigung über das ganze Feld war zwar bissig, doch die Itzehoerinnen belohnten sich nicht dafür: Ihnen unterliefen viele Fehlpässe, der Korb war wie zugenagelt. Allerdings ließ die gute Defensive auch nur wenige Punkte der Gegnerinnen zu.

Auch im zweiten Viertel habe das Team im Angriff zu hektisch agiert, sagte der Trainer. Freie Würfe konnten nicht herausgespielt werden, erst in der 17. Minute punkteten die Eagles erstmals in diesem Viertel aus dem Spiel heraus. Schramm-Bünning wechselte viel, um frischen Wind auf das Feld zu bringen, doch besser wurde es nicht. Halbzeitstand: 14:24.

Nach der Pause änderte sich das Bild wenig. Weiterhin verteidigten die Gastgeberinnen stark, doch ihre Wurfschwäche blieb ihnen erhalten. Elf Punkte in diesen zehn Minuten waren zwar eine Verbesserung, „aber für ein Viertel einfach zu wenig“, stellte der Coach fest. Danach sei das Team konditionell eingebrochen: „Einige Spielerinnen waren noch gesundheitlich angeschlagen und man merkte die vierwöchige Pause.“

Jetzt müsse das Spiel abgehakt werden, es läuft die Vorbereitung auf die nächste Partie in Nortorf. Dieser Gegner ist nicht nur Tabellenführer, sondern auch der erste Gegner der Eagles in den Playoffs.

Eagles: Marie Bansemer 4, Andrea Hey, Mirja Kama 7, Marina Francou 9, Emma Kaiser, Solvej Hansen 2, Enna Dilschmann 5, Katrin Waschow 2, Nadine Andresen 4, Julia Böckmann, Charleen Arp.

 

Toller Derby-Sieg!

Itzehoe Eagles gegen MTSV Hohenwestedt – das Basketball-Derby hat nichts von seinem Reiz verloren. Die beiden jüngsten Aufeinandertreffen der Damenteams in der Verbandsliga zeigten das deutlich. Im Hinspiel in eigener Halle waren die Eagles-Damen noch unterlegen, beim Rückspiel nahmen sie jetzt erfolgreich Revanche: Angefeuert von 40 Itzehoer Zuschauern siegten die Itzehoerinnen mit 72:60 (17:23, 14:10, 18:13, 23:14).

Die Lehre aus dem ersten Spiel: Die Eagles wollten die Dreier der Gegnerinnen besser verteidigen und selbst ihre Wurfquote steigern. Das gelang – und wie! Von der ersten Sekunde an lieferten sich beide Teams eine intensive Partie, die Gäste verteidigten aggressiv über das ganze Spielfeld. Eine frühe Itzehoer Führung glich Hohenwestedt aus und brachte erfolgreich die eigenen Center ins Spiel. In der eigenen Zone verteidigte der MTSV gut, aber die Eagles ließen den Ball laufen und trafen: Mit vier Dreiern in der ersten Hälfte verkürzten sie bis zum Wechsel auf 31:33.

Auch danach ließ Coach Christian Schramm-Bünning sein Team druckvoll verteidigen, viele Schnellangriffe waren die Folge. Mit einer Drei-Punkte-Führung gingen die Itzehoerinnen ins letzte Viertel, in dem Hohenwestedt erneut über die Center punktete und zum 55:55 ausglich.

Dann habe sich die Mannschaft noch einmal ein Herz genommen und wie aus einem Guss gespielt, sagte Schramm-Bünning. Vier Dreier in den letzten vier Minuten, da hatte der MTSV nichts mehr entgegen zu setzen. Den krönenden Schlusspunkt setzte die Jüngste: In der letzten Sekunde versenkte Jordis Hansen (14) einen Dreier aus fast acht Metern, Riesenjubel bei den Eagles. „Eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich der Coach.

Eagles: Kim Lebowski (15), Enna Dilschmann (15), Jordis Hansen (10), Marie Bansemer (8), Marina Francou (8), Nadine Andresen (6), Mirja Kama (6), Julia Böckmann (4), Charleen Arp, Merissa Rosenberg, Katrin Waschow, Rachel Kurtz.



 

 


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